Vertreter aus der Politik, der katholischen Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt sowie des Fördervereins zum Erhalt der Peter-Thumb-Kirche haben die inzwischen abgeschlossenen Arbeiten des ersten Bauabschnittes der zurzeit laufenden Kirchensanierung an der katholischen Pfarrkirche besichtigt. Hintergrund der Einladung war der im Sommer dieses Jahres erfolgte Zuschuss aus dem Denkmalförderprogramm des Landes Baden-Württemberg in Höhe von rund 91.000 Euro für die Sanierung und den Erhalt der katholischen Pfarrkirche in Tiengen.

Mit Interesse besichtigten Vertreter der Politik und der Kirche, sowie Mitglieder des Fördervereins zum Erhalt der Peter-Thumb-Kirche Tiengen die Sanierungsarbeiten des ersten Bauabschnittes an der Peter-Thumb-Kirche. Auf dem Bild (von links): Felix Schreiner, Ulrich Jahn (Förderverein), Pater Bernhard Fuhrmann, Eberhard Völkle (Förderverein), Sabine Hartmann-Müller, Thomas Dörflinger, OB Philipp Frank. Bilder: Herbert Schnäbele
Mit Interesse besichtigten Vertreter der Politik und der Kirche, sowie Mitglieder des Fördervereins zum Erhalt der Peter-Thumb-Kirche Tiengen die Sanierungsarbeiten des ersten Bauabschnittes an der Peter-Thumb-Kirche. Auf dem Bild (von links): Felix Schreiner, Ulrich Jahn (Förderverein), Pater Bernhard Fuhrmann, Eberhard Völkle (Förderverein), Sabine Hartmann-Müller, Thomas Dörflinger, OB Philipp Frank. Bilder: Herbert Schnäbele | Bild: Herbert Schnäbele

CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller, die zu dem Termin eingeladen hatte, konnte auf dem Kirchplatz neben dem Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner und dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Thomas Dörflinger auch einige Vertreter des Fördervereins zum Erhalt der Peter-Thumb-Kirche willkommen heißen. In Vertretung von Pfarrer Ulrich Sickinger war Pater Bernhard Fuhrmann anwesend und etwas später stieß noch Oberbürgermeister Philipp Frank zu der Delegation.

Sehr beeindruckt von den umfangreichen Sanierungsarbeiten des ersten Bauabschnittes zeigten sich die Besucher aus Politik und Kirche bei der Turmbegehung unter Führung von Architekt Axel Völkle. Auf dem Bild (von links) OB Philipp Frank, Sabine Hartmann-Müller, Axel Völkle, Felix Schreiner, Pater Bernhard Fuhrmann.
Sehr beeindruckt von den umfangreichen Sanierungsarbeiten des ersten Bauabschnittes zeigten sich die Besucher aus Politik und Kirche bei der Turmbegehung unter Führung von Architekt Axel Völkle. Auf dem Bild (von links) OB Philipp Frank, Sabine Hartmann-Müller, Axel Völkle, Felix Schreiner, Pater Bernhard Fuhrmann. | Bild: Herbert Schnäbele

In ihrer Begrüßung erläuterte Hartmann-Müller kurz das Denkmalförderprogramm des Landes mit der herausragenden Bedeutung für den Erhalt der Kunst- und Kirchendenkmäler des Landes. Axel Völkle gab in seiner Doppelfunktion als Mitglied des Stiftungsrates und projektbegleitender Architekt einen kurzen Überblick über die bisher erfolgten Sanierungsarbeiten.

Erster Abschnitt

Im ersten Abschnitt erfolgte die gesamte Innen- und Außensanierung des Kirchturmes, die mit den umfangreichen Dacharbeiten, teilweiser Erneuerung der Holzkonstruktion im Innern sowie der Sanierung der Außenfassade jetzt abgeschlossen werden konnte. Der zweite Bauabschnitt, der bereits im Oktober mit der Sockelabdichtung begonnen hat, erstreckt sich auf die Sanierung der gesamten Gebäudehülle der Kirche mit der Fassade, dem Dach und dem Dachstuhl.

„Die Sockelsanierung wird voraussichtlich bis Weihnachten abgeschlossen sein und der rund zweimonatige Gerüstbau für die Außenfassade kann dann nach Dreikönig beginnen“, erläutert Völkle den Einstieg in den zweiten Bauabschnitt. Die Gesamtdauer dieses Abschnittes schätzt der Architekt auf ungefähr ein Jahr. Bei der anschließenden Turmbegehung erläuterte Völkle auf den verschiedenen Turmebenen vor allem die im Innern erfolgten Sanierungsarbeiten der Holzkonstruktion, wobei immer wieder das gelungene Zusammenspiel zwischen alt und neu deutlich wurde. Die Besucher zeigten sich sehr beeindruckt und Oberbürgermeister Frank meinte unter anderem: „Sehr bemerkenswert, wie viel Herzblut da erkennbar wird“. Hartmann-Müller war von dem kulturhistorischen Bauwerk insgesamt sehr beeindruckt und meinte zu den Sanierungsarbeiten. Sie freute sich über die wirklich sinnvolle Verwendung der Fördermittel aus dem Denkmalförderprogramm. Mit ihrem Dank an die Teilnehmer, vor allem an die Mitglieder des Fördervereins für ihre ehrenamtliche Arbeit, ging der besondere Kirchenbesuch zu Ende.