Den beiden Brüdern wird laut einer Pressemitteilung des Landgerichts vorgeworfen, jeweils mit einer Rundholzstange auf die in ihren Einzelzimmern bereits schlafenden Arbeitskollegen eingeschlagen zu haben, um sich in den Besitz von Bargeld und Wertgegenständen zu bringen.

Während eines der Opfer infolge der Heftigkeit der Schläge unmittelbar verstorben sei, sei der andere – schwer verletzt – aufgewacht und habe sich gewehrt. Die beiden Angeklagten hätten rund 1200 Euro Bargeld erbeutet und seien mit einem Auto geflohen.

Den Angeklagten wird gemeinschaftlich begangener Mord, versuchter Mord, schwerer Raub mit Todesfolge sowie schwerer Raub mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen.

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Das Schwurgericht hat vorläufig fünf Sitzungstage anberaumt, am 25. September, 9. Oktober, 12. Oktober, 13. Oktober sowie am 14. Oktober, jeweils um 9 Uhr.

Alle Termine finden – nicht wie gewohnt im Sitzungssaal des Landgerichts – sondern im Katholischen Gemeindehaus in Waldshut im Saal „Adolph Kolping“ in der Eisenbahnstraße 29 statt. Dort kann der aus Gründen des Infektionsschutzes gebotene Abstand zwischen den Verfahrensbeteiligten, aber auch für Besucher eingehalten werden. Gleichwohl wird das Platzangebot für die Öffentlichkeit wegen der räumlichen Gegebenheiten beschränkt sein, teilt das Landgericht mit.

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