Ihre Aussagen waren unmissverständlich: „Wer lieber Kohlekraftwerke anstatt Windräder in seinem Land stehen hat, dem ist nicht mehr zu helfen“, erklärte beispielsweise Jan Amann, Mitorganisator der Fridays-for-Future-Demonstrationen.

Los ging die Demonstration vor der Stadthalle in Waldshut gegen 12.20 Uhr. Rund 120 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten sich eingefunden, um gemeinsam durch die Stadt zu ziehen – darunter auch der Grünen-Bundestagskandidat Jan-Lukas Schmitt und Hans Jürgen Bannasch, der 1988 die BUND-Ortsgruppe Waldshut-Tiengen mitgegründet hat.

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Sieben Polizisten begleiteten die Demonstration. Durch die Von-Kilian-Straße vorbei an den Schulen und durch die Unterführung ging es bis vor das Rathaus. Auf dem Weg riefen die Teilnehmer Sprüche wie: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ oder „What do we want? Climate Justice! What do we want? Climate Justice!“ was frei übersetzt etwa Folgendes bedeutet: „Was wollen wir? Klimagerechtigkeit!“

Vor dem Rathaus angekommen, sprach unter anderem Delilah Gottstein zu den Demonstranten. Sie ist Linksjugend-Mitglied und Organisatorin der jüngsten Fridays-for-Future-Demonstration in Waldshut-Tiengen. In ihrer Ansprache kritisierte sie vor allem den Drang der Gesellschaft nach immer noch mehr Konsum. Die Teilnehmer unterbrachen die Redner immer wieder, um mit Applaus ihre Zustimmung zuzusprechen. Mit einer Kreideaktion, bei der die Teilnehmer die Pflastersteine vor dem Rathaus bemalten, endete die Demonstration.

Globaler Klimastreik

In ganz Deutschland und auf der gesamten Welt gingen am 24. September Fridays-for-Future-Anhänger auf die Straßen, um für einen Wandel und mehr Klimagerechtigkeit zu demonstrieren. Fest davon überzeugt, dass eine bessere Welt möglich ist. Fridays for Future ist die größte Jugendbewegung Deutschlands.

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