In den Gymnasien Waldshut-Tiengens laufen noch bis Ende Mai die Abiturprüfungen. Die Schüler legen ein Abitur ab, das allen Beteiligten unvergessen bleiben wird, denn das Coronavirus hat die gewohnten Abläufe außer Kraft gesetzt. Zur Situation an den beiden allgemeinbildenden Gymnasien, äußern sich nachfolgend die Schulleiter. Ein Artikel über das Abitur an den drei beruflichen Gymnasien (Träger ist der Landkreis Waldshut) folgt.

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Hochrhein-Gymnasium in Waldshut

Am HGW legen 94 Schüler das Abitur ab. Vier von ihnen an den Nachholterminen. Zum Zeitpunkt des Beginns des Online-Unterrichts ist nach Aussage der Schule der Schulstoff weitestgehend durch gewesen und danach wären alle digitalen Möglichkeiten zum Austausch genutzt worden. „Vieles musste erprobt werden, aber wir haben viel mit den Eltern kommuniziert und gut abgestimmte und an die Eltern angepasste Wege gefunden“, so Schulleiterin Mechthild Rövekamp-Zurhove.

Mechthild Rövekamp-Zurhove, Leiterin Hochrhein-Gymnasium Waldshut.
Mechthild Rövekamp-Zurhove, Leiterin Hochrhein-Gymnasium Waldshut. | Bild: Ursula Freudig

Familien, die kein Laptop hatten, wurden vom Förderverein leihweise mit einem ausgestattet. Insgesamt sieht das HGW trotz der besonderen Umstände die Vorbereitung der Schüler auf das Abitur als gut an. „Viele haben tüchtig gelernt, aber einige auch nicht, aber das hat nichts mit Corona zu tun“, so die Schulleiterin. Für die Übergabe der Abiturzeugnisse ist für den 25. Juli die Stadthalle Waldshut reserviert. Wie genau der Ablauf sein wird, ist noch offen.

Das ist dieses Abitur anders

Klettgau-Gymnasium in Tiengen

Das KGT hat 75 Abiturienten, zehn davon sind zu den Nachholterminen gemeldet. Auch das KGT sieht die Schüler gut vorbereitet, auch wenn für den heimischen Unterricht nicht alle Familien gleich gut digital ausgestattet seien. Laut Schulleiter Manfred Römersperger, ist der Schulstoff zu Beginn des Online-Unterrichts schon nahezu komplett durch gewesen. Zeitlich gesehen sei die Vorbereitung auf das diesjährige Abitur länger als sonst gewesen verbunden mit der Freiheit für die Schüler, sich diese Zeit weitgehend selbst einzuteilen.

Manfred Römersperger, Leiter Klettgau-Gymnasium Tiengen.
Manfred Römersperger, Leiter Klettgau-Gymnasium Tiengen. | Bild: Ursula Freudig

„Nicht alle Schüler konnten gleich gut mit der besonderen Situation umgehen, gut organisierte, die selbstdiszipliniert arbeiten können, hatten es einfacher“, so der Schulleiter. Während das HGW die Prüfungen in der Sporthalle abhält, hat das KGT seine Abiturienten auf acht Zimmer aufgeteilt. In „Normalzeiten“ hätten vier gereicht. Über die Form der Abschlussfeier ist die Schule derzeit im Gespräch mit den Abiturienten.

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