Aber nur wenn es ihnen unter anderem gelang, auf einem fahrenden Gabelstapler stehend eine Drahtöse so schnell wie möglich über einen gebogenen Draht zu führen, ohne diesen mit der Öse zu berühren. Öse und Draht waren dabei an eine Spannungsquelle angeschlossen und bildeten einen unterbrochenen Stromkreis. Wurde der Draht berührt, so schloss sich der Stromkreis und es ertönte ein Ton, womit der Spieldurchgang verloren war.

Etwas Ähnliches gibt es auch in Waldshut. Allerdings kann man in diesem Fall kein Geld gewinnen, sondern muss sogar Geld bezahlen. Die Rede ist von der Parkscheinschranke eines Supermarkts. Wer dort auf das Knöpfchen drückt, bekommt von der Maschine nicht nur einen Parkschein ausgespuckt, sondern auch eine gewischt – in Form eines Stromschlags. Natürlich keinen, der einen umhaut. Aber dennoch so, dass ein Kribbeln in den Fingern zu spüren ist.

Ganz schön schlagfertig kann dieser Knopf sein.
Ganz schön schlagfertig kann dieser Knopf sein. | Bild: Susann Duygu-D'Souza

Autofahrer, die diese unangenehme Erfahrung bereits gemacht haben, wurden sogar schon dabei beobachtet, wie sie ganz zaghaft ihren Zeigefinger zum Knopf führten, in der Hoffnung, von einem Stromstoß verschont zu bleiben. Genützt hat es in den meisten Fällen nichts. Denn verantwortlich für den Schlag ist die elektrostatische Entladung. Dieses physikalische Phänomen tritt meistens bei extrem trockenen Wetter auf.

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Wer also sicher gehen will, dass er beim Parkscheinziehen keine gewischt bekommt, sollte seine Einkäufe auf Regenwetter verschieben. Oder seine Besorgungen mal wieder zu Fuß erledigen. Dank der Freigabe der Kolpingbrücke für Fußgänger – zumindest über den Gehweg der Rampe beim Bahnhof – ist dies nach der Sanierung ohne größere Umwege wieder möglich.

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