Instrument ist nicht gleich Instrument. Für die Jugendausbildung beim Musikverein Aichen sollen daher spezielle Instrumente angeschafft werden. „Um die musikalische Ausbildung unserer Kinder zu fördern, benötigen wir kindgerechte Instrumente“, sagt Sonja Maier, vom Vorstandsteam. Dazu gehören zum Beispiel Kinderklarinetten, Kinderposaunen oder Kinderwaldhörner. „Je nach Größe des Kindes und des Instruments benötigen die Kinder spezielle Instrumente, da die Finger oder die Statur des Kindes noch zu klein sind.“

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Die kindgerechten Instrumente würden im Musikverein erst seit einiger Zeit eingesetzt. „Da die Kinder damit aber deutlich besser lernen können, müssen wir mittelfristig alle umstellen“, sagt Maier. Zu den bereits vorhandenen Instrumenten sollen deshalb neue hinzukommen. Je nach ihrer Entwicklung und Art des Instrumentes würden die Kinder dann im Alter zwischen neun und 14 Jahren auf einem kindgerechten Instrument spielen. Beim Wettbewerb für Kinderprojekte von Sparkasse Hochrhein und SÜDKURIER Medienhaus hat sich der Musikverein für eine finanzielle Unterstützung beworben.

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Derzeit musizieren im Musikverein Aichen zwölf Kinder. „Ab September wird eine neue Gruppe hinzukommen. Dann sollten es um die 20 Kinder sein“, sagt Maier. Von der Musik könnten die Kinder in ganz unterschiedlichen Entwicklungsbereichen profitieren. Grundsätzlich werde durch die Musikausbildung die Konzentration gefördert. „Denn auch beim Musizieren müssen die Kinder genau hinhören. Sie nehmen den regelmäßigen Takt wahr und ordnen Töne auf ihren Instrumenten zu“, so Maier. Das gewonnene Rhythmusgefühl stärke zudem die Koordination. Mit den kindgerechten Instrumenten soll der Spaß, den die Kinder am Musizieren haben sollen, weiter gefördert werden.