Mit einem thematisch ausgerichteten, von Pfarrer Ulrich Sickinger zelebrierten Gottesdienst, der Aufnahme von vier neuen Mitgliedern, der Ehrung von sechs Frauen und Männern für 40 Jahre Treue zum Kolpingwerk und dem Verkosten des Rot- und Weißweines „Der Geselle“, mit dessen Verkauf die Renovation der Peter-Thumb-Kirche unterstützt wird, hat die rund 150 Mitglieder zählende Kolpingfamilie Tiengen den Kolpinggedenktag gefeiert.

Dem Vorbild Adolph Kolping folgen

Der Gottesdienst unter dem Motto „Mach mit bei Kolping, werde Alltagschrist“ enthielt ein beeindruckendes Werben für das vom Vorsitzenden Hans-Peter Boger formulierte Anliegen, sich am Beispiel von Adolph Kolping als einem, den Glauben lebendig gemachten Hoffnungsträger als Christ im Alltag zu bewahren, zu trösten und tatkräftig zu helfen. Und wie im Kolpingwerk üblich, beließen es die Akteure am Altar nicht bei der Theorie, sondern skizzierten an vier, einfühlsam ausgewählten Beispielen, wie und wo sich der „Alltagschrist“ einbringen kann.

An das lebensnahe Wirken mit Herz und Hand knüpfte Präses Ulrich Sickinger auch zu Beginn der Feierstunde im Kolpingheim an, in der man zunächst Franz Söffge gedachte, der über Jahrzehnte hinweg aufs engste mit der Kolpingfamilie Tiengen verbunden gewesen ist.

Neuaufnahmen und Ehrungen

Wie immer standen auch in diesem Jahr die Aufnahme neuer und die Ehrung langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt. Pfarrer Sickinger sowie die Vorsitzenden Hans-Peter Boger und Waldemar Herz begrüßten mit einer Kerze und dem Kolping-Zeichen Heiko Lehmann, Jule Bergande sowie Theo, Hennes und Jette Giebels als „Neue“.

Hans-Peter Boger hielt die Laudatio auf die anwesenden Günter Maier und Theo Härtenstein, die zusammen mit Martina Herzog, Thomas Boger, Thomas Dörflinger und Andreas Otte seit 40 Jahren der Kolpingfamilie Tiengen angehören.

Otte hatte, „verpackt“ in einer beeindruckenden Würdigung des Kolpingwerkes, die dem Präses auch die Stichworte für sein Statement am Anfang der Feierstunde geliefert hatte, auf eine offizielle Ehrung verzichtet und stattdessen für eine gesellige Runde gespendet.

Mit einem von der Kolpingwerk-Zentrale in Köln zur Verfügung gestellten Video über die Feier zum Abschied von Thomas Dörflinger aus dem Amt des Bundesvorsitzenden und einem, von Hans-Peter Boger präsentierten Jahresrückblick sowie dem Verkosten des von Waldemar Herz vorgestellten Weines „Der Geselle“ ging die Feierstunde zu Ende.