Waldshut-Tiengen Wegweiser für die Zukunft: Berufsorientierungstag in Waldshut stößt auf gute Resonanz

Der Berufsorientierungstag in den berufsbildenden Schulen stößt auf gute Resonanz. Mehr als 2000 Schüler besuchen Infostände der Betriebe, Hochschulen und caritativen Einrichtungen.

Als großen Erfolg bezeichnete Landrat Martin Kistler den diesjährigen Berufsorientierungstag. Mehr als 70 Betriebe, Hochschulen, caritative Einrichtungen, Arbeitgeber aus der Region waren mit ihren Info-Ständen in die berufsbildenden Schulen gekommen. Über 2000 Schüler besuchten die verschiedenen Infostände.

Dazu habe man in diesem Jahr fünf neue Betriebe gewinnen können, erklärte einer der Organisatoren Simon Denz, Studienrat an der kaufmännischen Schule Waldshut. Auch immer mehr kleinere Betriebe meldeten sich an. Dazu Schulen mit ihren Klassen. Der Berufsorientierungstag sei einerseits eine Plattform für Betriebe und anderseits könnten sich die Schüler einen Praktikumsplatz organisieren, ergänzte Denz. Im Gegensatz zu früheren Jahren seien die Infostände mit Azubis bestückt, die gezielt auf die interessierten Schüler zugehen konnten.

Diese vier Schülerinnen interessieren sich für den Beruf der Erzieherin.
Diese vier Schülerinnen interessieren sich für den Beruf der Erzieherin.

Auch sonst bemühten sich die Ausbildungsstätten inzwischen sehr um zukünftige Fachkräfte. Das sei zum Einem dem Konjunkturwandel geschuldet und anderseits dem demografischen Wandel. Dazu strebten viele Schüler erst einmal ein Studium an.

Den Fachkräftemangel spürt Sonja Bier von der Rheinperle in Waldshut, die auch mit einem Infostand vertreten war, kaum, wie sie sagt. Die Arbeitszeiten seien optimal und das Arbeitsklima gut. Dankbar sei sie aber für die Möglichkeit Präsenz zu zeigen und eventuell neue Schüler für den Beruf des Kochs oder der Restaurantfachfrau /-mann zu begeistern.

Etwas anders sah es schon bei dem Stand der Altenpfleger aus. Das Interesse der Schüler sei eher begrenzt, bedauerte Fachlehrerin Anna Stark.

Etwas mehr Zulauf an ihrem Stand für Altenpflege hätten sich die Fachlehrer Erwin Kromer und Anna Stark gewünscht.
Etwas mehr Zulauf an ihrem Stand für Altenpflege hätten sich die Fachlehrer Erwin Kromer und Anna Stark gewünscht.

Mit dem diesjährigen Standort Schule seien sie insgesamt ganz zufrieden, erklärten die Schulleiter der beteiligten Schulen. Ein Stand nur mit Flyern biete weniger Möglichkeiten als eine Schule mit Fachräumen, hob Isabella Schlipphack, Schulleiterin der Kaufmännischen Schulen hervor.

Über das große Interesse am Berufsorientierungstag freuen sich die Schulleiter der beruflichen Schulen und Landrat Martin Kistler (von links): Isabella Schlipphack, Leiterin der Kaufmännischen Schule, Markus Siebold, Amt für Kreisliegenschaften, Landrat Martin Kistler, Frank Decker, Direktor der Gewerbliche Schulen, Roland Goldau, Organisator, Joanna Heer, Ausbildungsleiterin Hago, Thomas Gehr, Direktor Justus von Liebig Schule und Organisator Simon Denz. Bilder: Susanne Schleinzer-Bilal
Über das große Interesse am Berufsorientierungstag freuen sich die Schulleiter der beruflichen Schulen und Landrat Martin Kistler (von links): Isabella Schlipphack, Leiterin der Kaufmännischen Schule, Markus Siebold, Amt für Kreisliegenschaften, Landrat Martin Kistler, Frank Decker, Direktor der Gewerbliche Schulen, Roland Goldau, Organisator, Joanna Heer, Ausbildungsleiterin Hago, Thomas Gehr, Direktor Justus von Liebig Schule und Organisator Simon Denz. Bilder: Susanne Schleinzer-Bilal

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