Neben zahlreichen Mitgliedern konnte der Vorsitzende des Wassersportverein Claudio Helling während der Hauptversammlung auch OB-Stellvertreterin Rita Mosel als Vertreterin der Stadt, Veronika Baumgartner vom Sportausschuss und Stefanie Gamp vom DLRG begrüßen. Im Fokus standen die Neuwahl des kompletten Vorstands und Ehrungen langjähriger Mitglieder.

Keine Veränderung gab es bei der Neuwahl des Vorstandduos. Claudio Helling bleibt Vorsitzender und Uli Leber sein Stellvertreter. Als Kassiererin im Amt bestätigt wurde Anke Zantop. Neu im Vorstand als Schriftführer ist Markus Preiß, der Roger Baumgartner ablöst. Ruderwart bleibt Bernd Friebe, Paddelobmann ist Thomas Menzel und Gerhard Storz löst Steffen Isele als Bootshauswart ab. Als Bootswart wurde Herbert Giller gewählt und als Vertreterin der Frauen Annette Kuhn-Röpke. Dem Ältestenrat gehören weiterhin Armin Laubender, Christoph Mayer, Edgar Schupp, Hans-Werner Rappe und Prosper Philipp an. Kassenprüfer sind Cornelius Bregger und Wolfgang Wagner. Für 80 Jahre geehrt und gleichzeitig zum Ehrenmitglied ernannt wurde Elisabeth Zachmann. "Ich freue mich wahnsinnig, dass Sie gekommen sind", begrüßte Helling das neue Ehrenmitglied. "Sie haben laut Satzung die Mitgliedsjahre ihres Mannes geerbt", gratulierte Helling der Jubilarin, die angemerkt hatte, dass sie doch noch gar nicht so lange dabei sei. Auf 25 Jahre im Verein blickt dagegen Birgit Leber zurück, auf 40 Jahre Christoph Mayer, der in Abwesenheit geehrt wurde und Alexander Mehl. Einen neuen Trend gebe es im Master-Bereich, erklärte Helling. Viele Erwachsene wollten leistungsorientiert rudern, was dann zu Problemen bei der Verteilung der Boote führe.

"Wir möchten allen ermöglichen, nach ihren Ambitionen zu trainieren, müssen aber alle Mitglieder berücksichtigen", so Helling. Ein anderes großes Thema sei der Neubau des Stegs. Dieser werde ungefähr 60 000 Euro kosten. "Die Stadt hat uns bei der Finanzierung erheblich unterstützt, wir haben 10 000 Euro vom Nachbarschaftsfond des Kernkraftwerks Leibstadt erhalten", dafür seien sie dankbar. Nur ein kleiner Betrag werde zwischenfinanziert werden müssen, so Helling. "Wir werden gut durch das Jahr 2018 kommen". Falls die Vereinskasse doch noch aufgebessert werden müsse, könne man ja die sogenannten Siegerpaten einführen, schlug Jugendtrainer Gerhard Fitzky vor. Für jeden Sieg seiner Jugendlichen könne der Pate eine gewisse Geldsumme spenden. Einen neuen Rekord hat es bei den Ruderleistungen gegeben. "70 010 Kilometer, das zeigt wie lebendig der Verein ist", lobte Helling die Mitglieder. Auf 52 Siege, davon mehrere zweite und dritte Plätze bei den Landesmeisterschaften blicke die Jugend zurück, ergänzte stolz der Trainer der Jugend Gerhard Fitzky.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €