Waldshut-Tiengen Waldshuter Narro-Zunft startet mit Platznöten in die neue Saison

Die Waldshuter Narro-Zunft ist mit ihrer Hauptversammlung am 11.11. in die Fasnachtssaison gestartet. Wegen der weiter wachsenden Zahl von Mitgliedern ist die Traditionsvereinigung auf der Suche nach größeren Räumlichkeiten.

Gut gelaunt starteten die Mitglieder der Narro-Zunft Waldshut bei ihrer Hauptversammlung, die nach bekannter Tradition am 11.11. stattfand, in die Fasnachtssaison. Als Gäste von der Stadt konnten neben Oberbürgermeister Philipp Frank auch die Stadträte Peter Kaiser und Harald Ebi begrüßt werden. Neben der Neuwahl des kompletten Vorstands wurden neue Mitglieder in die Zunft aufgenommen.

Der bisherige Vorstand wurde bei der Versammlung in der Stadtscheuer fast vollständig wiedergewählt. Lediglich Zunftschreiber Markus Rimmele hatte seinen Posten zur Verfügung gestellt, da er sich neuen Aufgaben widmet. Zwölf Jahre lang hatte er das Amt ausgeübt. Seinen Posten übernimmt Florian Schwald, der einstimmig gewählt wurde. Zunftmeister Joe Keller bleibt an der Spitze der Narro-Zunft. Die Wiederwahl des Vorsitzenden kommentierte Wahlleiter Manfred Maier angesichts 87 von 95 Stimmen trocken mit den Worten: „Das war aber knapp, gell?“ Vize-Zunftmeister bleibt Stefan Vatter, zum Kassierer wurde erneut Joachim Schneider gewählt. Bestätigt wurde auch Beisitzer Norbert Wassmer.

Narri, Narro: Diese fünf neuen Mitglieder gehören jetzt zur Narro-Zunft Waldshut, von links Annabelle Ebner, Franziska Volk, Markus Schatz, Serafina Boese, Meret Nickel.
Narri, Narro: Diese fünf neuen Mitglieder gehören jetzt zur Narro-Zunft Waldshut, von links Annabelle Ebner, Franziska Volk, Markus Schatz, Serafina Boese, Meret Nickel. | Bild: Privat

“Wir als Vorstand werden auch weiterhin unser Bestes geben“, versprach Joe Keller. An den Oberbürgermeister gewandt, sagte er: „Lieber Herr Frank, wir brauchen eine neue Zunftstube.“ Der Verein wachse immer mehr. Inzwischen sei man bei 150 Mitgliedern angekommen, doch die Zunftstube im Oberen Tor biete nur Platz für 20. Dankbar seien die Narren der Stadt für die unentgeltliche Bereitstellung von Tischen und Stühlen beim Kappenabend, nun fehle eben noch ein neuer Raum. Das Geld sei halt auch immer knapp, man sei auf jeden Euro angewiesen. Stadtrat Harald Ebi ging mit gutem Beispiel voran und spendete 500 Euro. „Ich lege noch einen Euro drauf“, versprach schmunzelnd der Oberbürgermeister.

„Herr Frank, ich fürchte, das reicht nicht" konterte Zunftmeister Keller. „Wir werden eine Lösung finden“, meinte wiederum der OB. Er habe sich riesig gefreut über die Einladung, fuhr Frank fort und lobte die Narren: „Ihr tragt unendlich viel zur Brauchtumspflege in der Stadt bei.“ Der absolute Höhepunkt für ihn an Fasnacht sei der Schmutzige Donnerstag. „Wir sind stolz, dass es uns gibt und wir Fasnacht machen dürfen,“ sagte Joe Keller abschließend. Er danke allen Freunden und Gönnern, den Narrenräten und Vereinsmitgliedern: "Macht weiter so.“

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