Waldshut-Tiengen – 39 Veranstaltungen standen in diesem Jahr auf dem Programm der städtischen Sommerferienaktion Ferien zu Hause (FEZ). Viel zu erleben also für die insgesamt 138 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zwischen sieben und 15 Jahren. Neben Tagesausflügen zu Freizeit- und Erlebnisparks und Schwimmbädern, sportlichen Aktivitäten wie Fußball, Karate, einer Biketour und Tanzen, konnten die Schülerinnen und Schüler auch zu kreativen und erlebnispädagogischen Angeboten angemeldet werden.

Auch ein Kinderschminken wurde zum Abschluss des Ferienprogramms Fez in der Stadthalle angeboten.
Auch ein Kinderschminken wurde zum Abschluss des Ferienprogramms Fez in der Stadthalle angeboten. | Bild: Jonathan Boese

Der traditionelle Höhepunkt stand aber ganz am Ende des dreiwöchigen Programms: "Immer hören wir von den Kindern: das Beste ist eindeutig FEZitty", verrät Aileen Niefanger von der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt.

Und so stand auch das Fez-Abschlussfest in der Tiengener Stadthalle noch ganz im Eindruck der Kinderspielstadt, bei der die Kinder zu ihren eigenen Chefs werden, Jobs nachgehen und auch täglich einen Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin wählen.

Bei Kaffee und Kuchen konnten so Eltern wie Kinder einem Gespräch zwischen dem echten Oberbürgermeister Philipp Frank und seinen drei Kollegen aus der Spielstadt FEZitty lauschen. Die jungen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister beklagten sich über beleidigende Briefe, die sie von manchen Bürgern von FEZitty bekommen hatten, außerdem seien Bürger beklaut und sogar eine Bank sei überfallen überfallen worden. Auch mit den Wünschen ihrer Bürger mussten sich die Jung-Bürgermeister auseinandersetzen: vor allem günstigere Preise wünschten sich FEZittys Einwohner. Oberbürgermeister Frank erkannte: "Das ist ja eigentlich alles wie bei mir in der Stadt."

Im Gespräch (von links): Aileen Niefanger vom Team der offenen Kinder- und Jugendbetreung, Larissa, Bürgermeisterin von FEZitty, Oberbürgermeister Philipp Frank, Markus und Sarah, ebenfalls Bürgermeister von FEZitty, sowie Eberhard Ring vom Kinder- und Jugendreferat der Stadt.
Im Gespräch (von links): Aileen Niefanger vom Team der offenen Kinder- und Jugendbetreung, Larissa, Bürgermeisterin von FEZitty, Oberbürgermeister Philipp Frank, Markus und Sarah, ebenfalls Bürgermeister von FEZitty, sowie Eberhard Ring vom Kinder- und Jugendreferat der Stadt. | Bild: Jonathan Boese

Philipp Frank dankte allen mitwirkenden Vereinen und Organisationen, ohne die die 39 Veranstaltungen nicht stattgefunden hätten, sowie den 27 Betreuern und Betreuerinnen. Nur zwei Programmpunkte mussten wetterbedingt abgesagt werden: das Programm des Motoboot-Clubs Hochrhein und das von Pro Freibad Waldshut. Das Geo-Cashing-Angebot wurde sogar wiederholt. OB Frank selbst war aufgrund der Chilbi und privaten Urlaubs nicht zu Gast bei Fez-Veranstaltungen. "Das war schade. Wir freuen uns daher, Sie nächstes Jahr wieder begrüßen zu dürfen", sagte Aileen Niefanger.

Die Stadthalle war zum Fez-Abschluss noch ganz im FEZitty-Modus. Beispielsweise waren noch die verschiedenen Hütten für die Geschäfte aufgebaut.
Die Stadthalle war zum Fez-Abschluss noch ganz im FEZitty-Modus. Beispielsweise waren noch die verschiedenen Hütten für die Geschäfte aufgebaut. | Bild: Jonathan Boese

In der Stadthalle konnten die Kinder währenddessen toben, sich schminken lassen oder nach Bildern von sich selbst in einer Bilderpräsentation suchen. Den offiziellen Teil des Abschlussfestes beendeten alle FEZitty-Teilnehmer gemeinsam mit dem umgeschriebenen Song "Das gibt es nur in FEZitty" gemeinsam auf der Bühne.

„Das gibt es nur in FEZitty“ sangen die Teilnehmer des städtischen Kinderferienprogramms beim Abschluss in der Tiengener Stadthalle.
„Das gibt es nur in FEZitty“ sangen die Teilnehmer des städtischen Kinderferienprogramms beim Abschluss in der Tiengener Stadthalle. | Bild: Jonathan Boese