Waldshut-Tiengen Trio Bem reißt Publikum im Ali-Theater mit

Trioperette der Musiker kommt gut an

Ohne auch nur ein Wort zu verlieren, und nur mit Tuba, Saxophon und Klavier, zauberten die drei Künstler vom Bem eine tragische Geschichte von Liebe, Eifersucht und dem Tod auf die Bretter des Ali Theaters. Benjamin König (Tuba), Enno Kraus (Piano) und Miriam Dirr (Saxophon) – kurz Bem –, hatten mit ihrer Trioperette einen ausdrucksstarken Auftritt.

Eine Geschichte, nur mit Instrumenten erzählt, die jedoch vom ersten Augenblick fesselte. Der schüchterne Klavierspieler, der sein dunkles Geheimnis vor seiner amourösen Geliebten, wie ein Augapfel hütet, wird von dem Tuba spielenden Latin Lover bloß gestellt. Enttäuscht wendet sich die Geliebte von ihrer Liebe ab, und dem Macho zu.

Doch der Ehealltag holt die beiden ein. Spätestens dann, als sich der als Vamp verkleidete Klavierspieler, von der Eifersucht getrieben, an Ihnen rächen will. Eine tödliche Mixtur beendet schließlich die ménage à trois.

Skurril, ungewöhnlich aber immer mitreißend spielte das Trio zwischen Genie und Wahnsinn. Selten wurden Instrumente dazu benutzt um Leidenschaft und Erotik so emotional zu transportieren. Und das Ganze wird auch virtuos und handwerklich perfekt umgesetzt. Kein Wunder, denn alle drei Schauspieler beziehungsweise Musiker haben ihre Kunst von der Pike auf gelernt.

Die studierten Musiker haben mit diesem, von ihnen selbst entwickeltem Genre, voll ins Schwarze getroffen. Mehrere Kritikerpreise legen davon ein Zeugnis ab.

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