Das Obere Tor, häufig auch Schaffhauser Tor, ist das östliche Stadttor von Waldshut und das Wahrzeichen der Stadt. Bis ins Jahr 1864 diente das Gebäude als Stadtgefängnis. Die Räume des Tores werden heute von der „Narro-Zunft Waldshut 1411“ genutzt. Auf der anderen Seite des Tores ist das Waldshuter Männle abgebildet, das der Stadt den Namen Waldshut verpasste.

Bild: Katharina Schlegel

Das Waldshuter Rathaus ist Teil der Kaiserstraße, der Fußgängerzone in Waldshut. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen barocken Neubau, der im Jahr 1766 errichtet wurde. Zuvor war bei dem Stadtbrand 1726, das ehemalige Rathaus abgebrannt.

Bild: Katharina Schlegel

Im Waldshuter Metzgertörle ist das städtische Museum „Alte Metzig“ mit einer Dauerausstellung sowie wechselnden Ausstellungen zur Kultur und Kunst in Waldshut untergebracht. Das Metzgertörle ist nach dem ehemaligen städtischen Schlachthof aus dem 19. Jahrhundert benannt.

Bild: Stadt Waldshut-Tiengen

Die Heilig-Geist-Kapelle in der Waldshuter Rheinstraße gehörte zum ehemaligen Heilig-Geist-Spital, das 1411 gegründet wurde. Das Spital genügte ab Beginn des 19. Jahrhunderts nicht mehr den medizinischen Standarts und wurde daher nach und nach durch das Klinikum Hochrhein ersetzt. In der Kapelle, die auch als alte Spitalkapelle bekannt ist, fand 1884 der letzte Gottesdienst statt. Aus privater Initiative wurde die Kapelle 1983 restauriert.

Bild: Martin, Uthe

Das Untere Tor, auch bekannt als Basler Tor, bildet mit dem Oberen Tor die Begrenzung der Waldshuter Fußgängerzone. Das Tor hat romanische Bauelemente. Im Turm des Tores befindet sich seit 1689 eine Sterbeglocke. Eine Besonderheit ist außerdem die Kanonenkugeln auf der stadtauswärts gerichteten Seite aus der Zeit der Schweizer Belagerung 1468.

Bild: Katharina Schlegel

Der sogenannte Hexenturm im Wallgraben war Teil der inneren Stadtbefestigung von Waldshut. Außerdem diente er zeitweise als Gefängnis für Glaubensabtrünnige, die häufig als Hexen bezeichnet wurden. Daher die Namensgebung des Turmes. Der Turm kann nicht besichtigt werden.

Bild: Katharina Schlegel

Die Stadtscheuer war mit ihrer Nordwand Teil der nördlichen Stadtmauer. Daher sind noch immer Schießscharte in der Wand zu erkennen. Die Stadtscheuer ist nun Treffpunkt für kulturelle Veranstaltungen und kann für private Zwecke gemietet werden.

Bild: Katharina Schlegel

Das Waldshuter Wildgehege wurde 1971 gegründet. Neben dem Rotwild gibt es im Wildgehege auch Damwild, Steinwild und Schwarzwild sowie Rabenvögel, Uhus und Steinadler. Das Wildgehege befindet sich auf dem Mühleberg und bietet so einen schnell erreichbaren und stadtnahen Erholungsort.

Video: Ann-Kathrin Bielang
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Das Kornhaus in Waldshut war lange Zeit ein Markthaus für Getreide. Beim Stadtbrand ist auch dieses Gebäude abgebrannt und wurde danach wieder aufgebaut. Bis 1768 diente das Kornhaus nicht nur als Zunftstube, sondern auch als Rathaus. Heute sind im Kornhaus beispielsweise der Jugendtreff Jugend-Café (JuCa) und die Stadtbibliothek untergebracht.

Bild: Gerard, Roland

Die Figur des sogenannten Grenzgängers steht seit 1992 auf dem Conrad-Gröber-Platz. Der Künstler Jürgen Goertz hat die Figur geschaffen, in Auftrag gegeben wurde sie von dem ehemaligen Sparkassendirektor Edwin Bürsner. Der Name Grenzgänger deutet auf die vielen Arbeitnehmer hin, die täglich für ihren Beruf in die Schweiz pendeln.

Bild: Katharina Schlegel

Die Promenade entlang des Rheins lädt zum Spazieren ein. Außerdem gibt es von dort die Möglichkeit, eine Rheinrundfahrt zu machen.

Bild: Katharina Schlegel
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