Susanne Illgner ist neue Pfarrerin in der evangelischen Kirchengemeinde Tiengen. Am Sonntag, 16. September, wird sie von Dekanin Christiane Vogel um 17 Uhr mit einem Gottesdienst in der evangelischen Christuskirche in ihren neuen Posten eingeführt. Mitglieder des evangelischen Kirchengemeinderats werden ihr ihren Segen aussprechen. Gleichzeitig wird Ulrich Hoffmann, der Vakanzverwalter, verabschiedet.

Susanne Illgners neuer Wirkungsort ist die im Jahr 1906 eingeweihte evangelische Christuskirche in der Schwarzenbergstraße.
Susanne Illgners neuer Wirkungsort ist die im Jahr 1906 eingeweihte evangelische Christuskirche in der Schwarzenbergstraße. | Bild: Peter Rosa

Danach, gegen 18 Uhr, gibt es beim Empfang im evangelischen Gemeindehaus Gelegenheit, die neue Pfarrerin zu begrüßen und mit ihr ins Gespräch zu kommen. Das Städtle kennt Illgner bereits von früher, denn bereits ihre Eltern haben eine Weile hier gelebt. Die Mutter, Christa Pirol, war als Gemeindediakonin für die Gemeinde tätig. Übergangsweise wurde die evangelische Kirchengemeinde Tiengen nach dem Weggang von Pfarrer Rainer Stockburger von Pfarrer Matthias Hasenbrink und Pfarrer Ulrich Hoffmann betreut. Letzterer wird bei Pfarrerin Illgners Einführung verabschiedet.

Kirchengemeinderat und Pfarrerin passen zusammen

„Ich freue mich, dass es geklappt hat“, sagt die 55-jährige Religionslehrerin, die sich neben anderen auch über die vakante Stelle in Tiengen informiert hatte. Anfang des Jahres stellte sie sich dem evangelischen Kirchengemeinderat vor. Schnell war klar: Es passt von beiden Seiten. Pfarrer Hasenbrink übernimmt die Vakanz in Lauchringen.

Schon früher in Kontakt mit der Region

Ursprünglich stammt Susanne Illgner aus Köln, jedoch habe ihr Leben auch durch den Wohnort ihrer Eltern einen „badischen Schwerpunkt“ gehabt. Sie studierte Theologie in Bonn, Basel und Heidelberg, wo sie auch promovierte. Es folgte die Familienzeit – Susanne Illgnerfolgte die Familienzeit – Susanne ist geschieden und hat zwei Kinder – viel Ehrenamt und Religionsunterricht an verschiedenen Stellen.

Ökumenische Zusammenarbeit wichtig

Zuletzt war sie seit 2009 in der kleinen Gemeinde Todtnau, im Kirchenbezirk Markgräflerland tätig, wo sie zu 50 Prozent als Pfarrerin und zu 50 Prozent als Religionslehrerin am Gymnasium in Schönau arbeitete. „Jetzt freue ich mich darauf, wieder Vollzeit-Pfarrerin zu sein und mich ganz und gar den Tiengenern zu widmen“, sagt Illgner. Besonders wichtig ist ihr auch eine gute ökumenische Zusammenarbeit. Sie liebt Musik, singt sehr gerne und springt hin und wieder auch mal als Organistin ein. Mit ihr nach Tiengen umgezogen sind auch ihre vielen Flöten, angefangen bei der Sopranino bis hin zum Großbass.

Tiengener bieten herzlichen Empfang

Nun möchte sie die Gemeinde, ihre Gruppen und die darin tätigen Menschen kennenlernen. Besonders schätzt sie das Ehrenamt in Tiengen und, dass Menschen sich nicht nur religiös „bedient“, sondern angesprochen, aufgenommen und beteiligt fühlen. Schon jetzt haben sie unzählige Tiengener über Briefe und E-Mails kontaktiert und ihr ein herzliches Willkommen beschert, freut sich die Pfarrerin und sagt: „Es war ein sehr schöner Einstieg.“

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