"Wir haben viele Anmeldungen für Klasse fünf, das freut uns sehr", erklärte Konrektorin Michaela Ebi von der Schule am Hochrhein. Mit 50 Neuanmeldungen für die Werkrealschule mit Standort Lauchringen sei die Zahl der Schüler im Vergleich zum letzten Jahr deutlich gestiegen. 46 Schüler werden ab diesem Schuljahr die erste Klasse am Standort Tiengen besuchen.

Insgesamt gehen 470 Schüler in die Schule am Hochrhein. "Zwei Standorte, das ist schon eine Herausforderung", erklärte Ebi, zumal die Direktorin aktuell im Mutterschutz sei. Froh sei sie deshalb über die Unterstützung durch ihre Lehrerkollegen. Auch in der Schule am Hochrhein wird aktuell auf Hochtouren saniert. Die Toilettenanlagen werden wieder auf den neuesten Stand gebracht. Aber auch sonst ist viel los in der Schule.

Neben einem Streitschlichterprogramm, in dem Grund- und Werkrealschüler zu Streitschlichter ausgebildet würden, nehme die Schule seit einiger Zeit an einem europäischen Schulfruchtprogramm teil. Dabei bekäme die Schule wöchentlich Obst und Gemüse vom Eulenhof aus Dogern geliefert. "Das Obst und Gemüse wird dann mit den Schülern zubereitet. So lernen sie verschiedene Obst-und Gemüsearten kennen", erklärte Ebi. Finanziert werde das Projekt zu einer Hälfte durch europäische Fonds und zur anderen Hälfte durch den Förderverein.

Auch am sogenannten Comenius-Projekt hatte sich die Schule beteiligt. Einige Fünftklässler hätten eine Woche Schulen in Spanien, Polen und der Türkei besucht und Schüler aus den entsprechenden Ländern seien nach Deutschland gekommen. "Der Kontakt mit den Lehrern besteht immer noch", erklärte Ebi.

Nein-Sagen und ein 'Echt-Stark-Programm' werde wiederum am Standort Lauchringen angeboten. Daneben gebe es ein Sozialprogramm um Klassengemeinschaften zu schaffen und dann zu stärken. Unterstützt wird das Lehrerkollegium hier von einer Schulsozialarbeiterin. Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren mit gar keinen oder geringen Deutschkenntnissen haben die Möglichkeit, eine Vorbereitungsklasse zu besuchen. In kleinen Gruppen, begleitet von einem Deutschlehrer und einer pädagogischen Assistentin können die Schüler in die für sie noch ungewohnte Sprache eintauchen.