Die Christliche Schule Hochrhein (CSH) in Waldshut hat auch diesen Winter eine Hilfslieferung für ein Roma-Dorf organisiert, das in Kroatien etwa 80 Kilometer entfernt von Zagreb liegt. Päckchen für die Roma-Kinder wurden von den Schülern schon fertig verschnürt in die Schule gebracht, oder die Schüler haben Artikel in die Schule gebracht, wo die Geschenke dann von Jugendlichen im Rahmen eines Projekts verpackt wurden.

Verantwortlich für die Partnerschaft ist Mirjana Petric, die seit vielen Jahren an der Realschule der CSH unterrichtet und in Kroatien geboren und aufgewachsen ist. Die Lehrerin: „Wir haben 227 Päckchen an die armen Romakinder verteilt, hauptsächlich Schuhe, Socken und Jacken.“

In 27 Stunden Fahrzeit hin und zurück, mit zwei Autos und einem Anhänger, seien die Hilfsgüter nach Kroatien gebracht worden. Mit dabei waren vier Lehrer der CSH und fünf Schüler, die dort schon einmal bei einem Einsatz waren. Mirjana Petric berichtet weiter: „Wir haben nicht nur Päckchen verteilt, sondern auch ein Gemeinschaftshaus renoviert. Dieses Haus soll zu einem Ort werden, welcher sauber und warm ist, um Kindern Werte und Wissen zu vermitteln.“ Aus Waldshut haben die Helfer einen Holzofen mitgebracht und in dem Gebäude angeschlossen.

Umfangreiche weitere Arbeiten standen auf dem Programm: Brennholz für den Winter musste gesägt, gespalten und gestapelt werden, Fassade gedämmt und verputzt werden, zwei neue Haustüren gekauft und eingebaut werden und das Haus von innen gestrichen werden. Ein besonderer Dank gilt Dietmar Brunner von der Shell-Tankstelle in Tiengen, der bereits zum zweiten Mal einen großen Anhänger zur Verfügung gestellt habe, ebenso der Firma Tröndle aus Albbruck. Inhaber Christian Tröndle habe das gesamte Material und Werkzeug zur Renovierung und Dämmung des Gemeinschaftshauses zur Verfügung gestellt.