Interessante Einblicke in die Bau-Berufe erhielten Schüler aus dem Landkreis beim Infotag Bauausbildung im Bildungszentrum Bau in der Friedrichstraße 3 in Waldshut. Auszubildende der Bauberufe zeigten den jungen Besuchern, wie es beim Bau funktioniert und welche handwerklichen Arbeiten zu verrichten sind.

Die Schüler konnten ihr handwerliches Geschick testen und Abwasserrohre verlegen, eine neue Kunststoffschalung ausprobieren, ein Maurerpuzzle zusammensetzen, Wandfließen verlegen, einen Mauerbogen bauen und einen Klein-Bagger im Außenbereich steuern. Mit dem Maurerhandwerk waren die Zimmerleute aktiv, die ihren Beruf und ihre Aufgaben vorstellten: Hier konnten die Schüler Holzsäge-Arbeiten verrichten, große Nägel einklopfen und ein vorgefertigtes Balkengerüst zusammenbauen.

Zum Infotag Bauausbildung zeigten die Zimmerleute den Schülern, wie mit Holz gearbeitet wird. Im Bild (von links) Aslinan Güdenur und ...
Zum Infotag Bauausbildung zeigten die Zimmerleute den Schülern, wie mit Holz gearbeitet wird. Im Bild (von links) Aslinan Güdenur und der Auszubildende Nico Hermann beim Sägen. | Bild: Ebner, Matthias

Der Bau-Info-Tag wurde von den Bauverbänden in Baden-Württemberg angeboten. In Waldshut nahmen 300 Schüler daran teil. Zu Besuch im Bildungszentrum Bau in Waldshut waren die Schlüchttal-Schule Ühlingen-Grafenhausen, die Hans-Thoma-Schule Laufenburg, die Gemeinschaftsschule Albbruck, die Grund- und Werkrealschule Waldshut-Tiengen, die Gewerblichen Schulen Waldshut, die Realschule Waldshut und die Grund- und Werkrealschule Gurtweil.

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Für viele der Schüler war es der erste Kontakt zur Berufswelt der Bauberufe. Informiert wurde über die Vorteile der mehr als 20 Bauberufe, über die Sicherheit der Arbeitsplätze und Entwicklungsmöglichkeiten im Bauberuf. Für Nachwuchskräfte bestehen ausgezeichnete Aufstiegschancen, hieß es.

„Ziel des Infotages ist es, Schülern in der Berufsorientierungsphase ein anschauliches Bild von Ausbildung, Berufspraxis und Entwicklungsmöglichkeiten in der Baubranche zu vermitteln“, erklärt Bernhard Sänger, Präsident der Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg. Zu den Vorteilen der mehr als 20 Bauberufe zählt die Sicherheit der Arbeitsplätze. Durch den auch künftig hohen Baubedarf, etwa im Wohnungsbau, im Umweltsektor, in der Gebäudesanierung oder im Verkehrswegebau, ist die Branche auf Jahre hinaus gut beschäftigt.

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Hinzu kommen sehr gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Wegen des steigenden Durchschnittsalters der Firmenbelegschaften bestehen für Nachwuchskräfte ausgezeichnete Aufstiegschancen. Auch die Ausbildungsvergütungen können sich sehen lassen: Sie liegen im ersten Lehrjahr bei 850 Euro brutto monatlich, im zweiten bei 1200 Euro und im dritten bei 1475 Euro.