Das Schlüchttal-Akkordeon-Orchester (SAO) Gurtweil spielte bei seinem Jahreskonzert in der vollbesetzten Gemeindehalle moderne Musik auf der schwarz-weißen Tastatur hochglänzender Instrumente. Dabei erlebten die Konzertbesucher gleich zwei Uraufführungen. „Dramatic Tales“, die erstmals mit dem Akkordeon musikalisch inszenierte Sage, erzählte von der geheimnisvollen Geschichte der Entstehung des Wallfahrtortes Todtmoos. Ebenso überzeugend gelang die zweite Premiere mit der effektvollen Aufführung der spektakulären Filmmusik „The Greatest Showman“. Das von Gerd Huber arrangierte Medley wurde eindrücklich zu Gehör gebracht.

Das Jahreskonzert bildete auch den musikalischen Rahmen für die Ehrung von zwei Aktiven. Nadja Schäfer wurde für zehn Jahre und Andrea Schrieder für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Der Vorsitzende des Deutschen Harmonika Verbandes Dreiländerecke, Dietmar Fink, würdigte die Verdienste der beiden Musikerinnen. Für das besondere Musikvergnügen und für die gewohnt gute und auch spaßige Unterhaltung sorgten die beiden Garanten des Schlüchttal-Akkordeon-Orchesters Dirigent Roland Schaaf und der Vorsitzende Uli Ebner.

Für ein besonderes Musikvergnügen und für die gewohnt gute sowie auch spaßige Unterhaltung sorgten die beiden Garanten des Schlüchttal-Akkordeon-Orchesters Gurtweil, Dirigent Roland Schaaf und der Vorsitzende Uli Ebner mit ihren 33 Musikern.
Für ein besonderes Musikvergnügen und für die gewohnt gute sowie auch spaßige Unterhaltung sorgten die beiden Garanten des Schlüchttal-Akkordeon-Orchesters Gurtweil, Dirigent Roland Schaaf und der Vorsitzende Uli Ebner mit ihren 33 Musikern. | Bild: Alfred Scheuble

Dass dann auch noch zum Abschluss des kurzweiligen Konzertabends etliche Gäste beachtliche Losgewinne im Gesamtwert von mehr als 1000 Euro mit nach Hause nehmen durften, glich einer vorweggenommenen Weihnachtsbescherung.

Zum Abschluss des Konzertes gab es reichlich Beifall, sodass die 33 Aktiven und ihre über 200 Gäste letztlich glücklich und zufrieden das SAO-Jahreskonzert ausklingen lassen konnten. Als Ansagerin stimmte Fabienne Werner die Zuhörer jeweils ausdrucksstark in die verschiedenen Musikvorträge ein und bewirkte so eine stets aufmerksame Bereitschaft, zuzuhören. All dies war eingebettet in ein schlichtes aber stilvoll inszeniertes Bühnenbild, vereinzelt durch Bilder und kurze Filmstreifen effektvoll ergänzt.