Das größte Kompliment erhielt die Vorsitzende des Reiterverein Tiengen, Nicole Huber, von Oberbürgermeister Philipp Frank am Ende der Hauptversammlung: „In Zeiten, wo viele Vereine Schwierigkeiten haben, die Vorstandspositionen zu besetzen, beweisen Sie, dass auch junge Menschen wie Sie das Amt einer Vorsitzenden problemlos meistern können. Sie sind ein Vorbild.“

Rund 50 Mitglieder waren in die Reitstube von Simone und Niko Niecholat gekommen. Für die Attraktivität des Vereins sprach auch der überdurchschnittliche hohe Anteil der teilnehmenden jungen Reiter und Reiterinnen. Voller Stolz konnte Nicole Huber berichten: „Bundesweit verliert der Reitsport an Mitgliedern. Wir konnten aber die Zahlen auf einem konstanten Niveau halten.“

In ihrem Rückblick auf das Jahr 2019 konnte man erahnen, warum der Reiterverein nichts von seiner Attraktivität verloren hat. „Wir haben im vergangenen Jahr viel in unsere Anlage investiert. Eine Beregnungsanlage und eine stromsparende LED-Beleuchtung für die Reithalle, neue Außenboxen sowie eine großzügige Renovierung des Vereinsheims haben zwar viel Geld gekostet, entschädigen dafür mit dem Wohlbefinden aller Mitglieder.

Höhepunkt des Jahres war das bekannte Pfingstreitturnier. „Das dreitägige Springen hatte auf Grund von parallel stattfindenden Turnieren zwar nicht die erhoffte Starterzahl gebracht, war aber sehr gut besucht. Trotz allem ist es undenkbar, dieses Turnier ohne die Unterstützung unserer Sponsoren durchzuführen“, erläuterte die Vorsitzende. Investiert wurde auch in die Jugendarbeit. Eine im Mai durchgeführte Grundschulung für das Spring- und Dressurreiten hatte den erwünschten Erfolg. Das Jugendreitturnier war wie erwartet finanziell ein Minus-Geschäft, ist aber ein wichtiger Baustein für die jugendlichen Reiter, um Erfahrungen und Erfolge zu sammeln. Sportwartin Ella Hübschke konnte von zahlreichen weiteren Erfolgen der Mitglieder berichten. Nicht ganz so rosig fiel das Fazit von Kassiererin Diana Mülhaupt aus. „Das Pfingstreitturnier hat Gewinn abgeworfen, leider war dieser aber nicht so hoch wie in den vergangenen Jahren.“ Zum Abschluss nahm Nicole Huber Ehrungen und Auszeichnungen vor.

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