Wir leben in hitzigen Zeiten, sogar das Thermometer ist schon über 30 Grad geklettert. Und Hitze macht durstig. Selbst Menschen, die sonst darauf bestehen, reinen Wein eingeschenkt zu bekommen, sind jetzt nicht kleinlich: Bier geht auch!

Da trifft es sich gut, dass uns unser treuer Leser Hans Mangold aus Stühlingen einen Beitrag für die Rubrik „Rätselhaft“ geschickt und für den Fall der Veröffentlichung gleich noch Trinkgeld beigelegt hat. Der Musiklehrer bezieht sich auf die „Turmspitze“ vom 8. Mai, in der ein Wanderschild mit falschen Entfernungsangaben bei Ettikon die Hauptrolle spielte. Mangold hat eine gleichartige Entdeckung gemacht und bietet an, „demjenigen, der als Erster sagen kann, wo dieses Schild steht, ein Bier zu spendieren“. Drei Euro sind hierzu in der Redaktion hinterlegt.

Doch damit nicht genug: 100 Euro will Herr Mangold demjenigen zahlen, der sagen kann, wo dieses Schild stehen müsste, damit die angegebenen Distanzen korrekt sind. Dabei ist dem Spender natürlich sonnenklar, dass es überhaupt keinen Ort gibt, von dem aus der Erzinger Bahnhof nur einen Kilometer entfernt ist, die Distanz in das von Erzingen tatsächlich nur 2,5 Kilometer entfernte Rechberg aber acht Kilometer betragen soll.

Ob der für das besagte Wanderschild zuständige Vermessungs-Spezialist einst von Sonnenstich geplagt war oder einen über den Durst getrunken hatte, muss an dieser Stelle offen bleiben. Fest steht: Ist Bier (oder Wein) im Manne, bleibt der Verstand meist in der Kanne...