Der Verein Pro Freibad Waldshut wählte am Freitag in seiner Hauptversammlung auf der Liegewiese des Freibads das Vorstandsteam einstimmig wieder. Zunächst stimmten die 130 Anwesenden für ein Wahlrecht ab 14 Jahren. Alte und neue Vorstandsmitglieder sind somit: Vorsitzende Christiane Maier, Stellvertreter Thomas Scheibel, Schriftführerin Antonia Laubis, Kassiererin Christine Heitzmann, erster Beisitzer Reinhard Schmack und zweiter Beisitzer Ulrich Thilessen. „Der Rückenwind tut uns gut“, dankte Maier.

Das alte und neue Vorstandsteam von Pro Freibad Waldshut (von links): Vorsitzende Christiane Maier, Stellvertreter Thomas Scheibel, Kassiererin Christine Heitzmann, zweiter Beisitzern Ulrich Thilessen und erster Beisitzer Reinhard Schmack.
Das alte und neue Vorstandsteam von Pro Freibad Waldshut (von links): Vorsitzende Christiane Maier, Stellvertreter Thomas Scheibel, Kassiererin Christine Heitzmann, zweiter Beisitzern Ulrich Thilessen und erster Beisitzer Reinhard Schmack. | Bild: Peter Rosa

Auch Oberbürgermeister Philipp Frank war gekommen. Er fand versöhnliche Worte, nachdem sich die Verwaltung und der Verein im Rahmen des Bürgerentscheids teils mit harten Bandagen gegenübergestanden hatten. „Ich möchte gerne, dass Sie meine Anwesenheit als Signal sehen“, sagte der OB. Im Arbeitskreis, bestehend aus Mitgliedern von Stadtverwaltung, Stadtwerken, Gemeinderat und Pro Freibad, arbeite man gut zusammen. Er wünsche sich, dass man die Sanierung des Bades gemeinsam hinkriege, „auch wenn es am Anfang schwierig war“.

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Frank weiter: „Auch wenn wir letztes Jahr unterschiedliche Ziele verfolgten, habe ich größten Respekt davor, wie sich der Verein entwickelt hat und was Sie auf die Beine gestellt haben.“ Er regte an, Mitglieder des Vereins oder den Verein als Ganzes für den Ehrenamtspreis der Stadt vorzuschlagen. Bürgermeister Joachim Baumert informierte anschließend, dass bis Ende Juli das europaweite Ausschreibungsverfahren für einen Generalplaner laufe.

„Gute finanzielle Lage“

Kassiererin Christine Heitzmann berichtete von einr gute finanzielle Lage. Unter anderem habe man im Vorlauf des Bürgerentscheids 6300 Euro für Werbemittel ausgegeben. Demgegenüber stünden auch weiterhin eingehende Spenden, unter anderem von einem Privatmann (2500 Euro) sowie von einer US-amerikanischen Firma, die nicht namentlich genannt werden will (2800 Euro). Es sehe finanziell gut aus, aber man hoffe weiterhin auf Spenden, so Heitzmann.

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Der Vorstand berichtete über den erfolgreichen Bürgerentscheid, über die verschiedenen Aktionen davor und danach sowie gemeinsame Unternehmungen wie Mitternachtsschwimmen und Übernachtungen im Freibad. Er dankte dafür den verschiedenen Arbeitsgruppen. Vor allem lobte Maier die Jugendgruppe, die sich in Eigenregie gegründet hatte. Thomas Scheibel berichtete von mehr als 100 neuen Mitgliedern in diesem Jahr und einem Freibad-Besucherrekord mit 1600 Badegästen am 31. Juni. Bei der Versammlung übergab Pro Freibad ein Badespielzeug und 16 Pfandliegen an das Bad. Bürgermeister Joachim Baumert nahm sie stellvertretend für die Stadtwerke entgegen.

Der Verein: Mit derzeit 1791 Mitgliedern ist Pro Freibad Waldshut der größte Verein der Stadt. Anfang 2017 gegründet, setzt sich der Verein für den Erhalt des Waldshuter Freibads ein. Vorsitzende ist Christiane Maier. Infos im Internet (pro-freibad-waldsut.de).