Waldshut-Tiengen Neujahrsempfang des Lauchringer Handels- und Gewerbekreises

Ein Prosit auf Lauchringen und das neue Jahr: 100 Gäste füllten die Hallen des Konfitürenherstellers Simmler beim Neujahrsempfang des Lauchringer Handels- und Gewerbekreises. Gastredner war diesmal Dieter Schmid, Chef der Brauerei Waldhaus.

Gute Vorsätze fassten sich die 100 Gäste, Vertreter von Politik, Wirtschaft, Banken, Vereinen und Kirchen, beim Neujahrsempfang des Lauchringer Handels- und Gewerbekreises in den Hallen des Konfitürenherstellers Simmler. Prominenter Gastredner war diesmal Dieter Schmid, Chef der Brauerei Waldhaus. Er weihte in seinem Vortrag die aufmerksamen Besucher in die Geheimnisse des Erfolgs seines Unternehmens ein. Weitere Themen waren der Riedpark, das neue Wohn- und Geschäftshaus in der Hauptstraße in Unterlauchringen und die Zukunft der Werkrealschule.

Zum ersten Mal war die Firma Simmler Gastgeber des Neujahrsempfangs. Geschäftsführer Norbert Münch begrüßte die Gäste mit einem Wunsch nach köstlichen Momenten zwischen den leckeren Konfitüren. Vor allem aber lobte er die tolle Zusammenarbeit der Lauchringer Unternehmen im Handels- und Gewerbekreis. Kritisch äußerte er sich zu den Diskussionen um das Baugebiet Riedpark und wünschte sich, dass sich die Kommunen gegenseitig stärken sollten, statt die eigenen Bedenken zu vermitteln.

Auch Bürgermeister Thomas Schäuble plädierte dafür, dass man mit Vernunft versuchen solle, eine Lösung zu finden. „Lauchringen wird sich nicht ausruhen. Wir werden die Chancen ergreifen, um uns weiterzuentwickeln. Eine Gemeinde braucht dafür die Unternehmen, die Ehrenamtlichen, jeden Bürger“, sagte der Verwaltungschef.

Dorothea Schreiner, Vorsitzende des Handels- und Gewerbekreises, sprach indes von Herausforderungen, die auf die Geschäftsleute auch in diesem Jahr wieder zukommen würden: „Wenn uns der Wind von außen um die Nase weht, müssen wir die Gemeinsamkeit noch mehr stärken.“ Besonders freute sie sich, dass Gemeinde, Werkrealschule und Lauchringer Unternehmen am 21. März wieder eine Ausbildungsbörse in der Schule anbieten können.

Schreiner: „Es ist wichtig, dass wir die Jugend in die richtigen beruflichen Startlöcher bringen. Auch das bringt unseren Ort ein Stückchen mehr on top.“ Ein Höhepunkt 2015 wird die zweite Nacht der Kulturen am 17. Juli sein.

Inspiration für eine erfolgreiche Unternehmensstrategie lieferte Dieter Schmid in seinem ausführlichen Referat zum Thema „Die Firma oder ich? Wer gewinnt?“ am Beispiel seiner eigenen Brauerei, die den Hektoliterausstoß von 1997 bis heute von 26 000 auf 70 000 steigern konnte. Dabei richtete er den Fokus auf die Stärken eines mittelständischen Unternehmens.

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