Waldshut (skd) Zwar ist die Mostsaison schon längst vorbei, dennoch haben sich die Mostfreunde Eschbach noch nicht zurückgelehnt. Ganz im Gegenteil: Vorsitzender des Mostvereins, Harald Würtenberger, und sein Stellvertreter Kurt Ebner wollten der Bevölkerung etwas zurückgeben. Würtenberger. „Deshalb haben wir uns überlegt, einen Winterwanderweg zu organisieren.“ Kurt Ebner: „Dafür werden wir an den Adventssonntagen von 17 bis 21 Uhr 60 Laternen, die mit Petroleum befüllt sind, auf einem Rundweg von 2,2 Kilometern entlang verteilen.“

Damit will der Mostverein eine Alternative zu Weihnachtsmarkt und Co bieten. Harald Würtenberger: „Es soll eine besinnliche, adventliche Stimmung geben, bei der Alt und Jung rund 30 Minuten wandern können.“ Los geht der Rundweg am Wasserschloss, oberhalb von Eschbach. Der Laternenweg zeigt den Wanderern den Weg. Der Boden sei laut Mostverein gut befestigt, sodass die Strecke auch bei Schnee gut gelaufen werden kann. Kurt Ebner: „Wenn es zum ersten Advent schneien würde, dann wäre die Stimmung sogar perfekt.“ Am Anfang beziehungsweise am Ende des Wanderwegs warten dann die Mostfeunde Eschbach mit Apfelmost und ihrem Vereinsgetränk, dem Apfelsecco.

Die Petroleum-Laternen werden für diese Aktion vom Verein gesponsert. Die Stabhalterungen wurden extra von Kurt Ebner hergestellt. Diese werden zusammen mit den Laternen nur an den Adventssonntagen aufgestellt. Harald Würtenberger: „Wenn der Winterwanderweg gut ankommt, könnten wir überlegen, ihn in den kommenden Jahren weiter auszubauen.“ Auf die Idee gekommen ist Harald Würtenberger übrigens, als er beim Schweizer Berg Pilatus war. Dort gab es einen Laternenweg. „Der hat mir so gut gefallen, dass wir das Konzept auch hierher holen wollten.“