Waldshut-Tiengen – Über die Beschaffung einer neuen kleinen Kehrmaschine freut sich das Reinigungsteam des städtischen Baubetriebshofes mit Andreas Alex als hauptamtlicher Fahrer und dessen Stellvertreter, Richard Schliffke. Die kleine Kehrmaschine mit einem Fassungsvermögen von 1,5 Kubikmeter bildet zusammen mit der großen Kehrmaschine, die sechs Kubikmeter Schmutz aufnehmen kann, den Straßenreinigungsfuhrpark für das gesamte Stadtgebiet.

Die kleine Maschine, die jetzt vom Leiter des Baubetriebshofes Reiner Jehle zusammen mit den beiden Fahrern der Presse vorgestellt wurde, kommt auf einem Straßennetz von insgesamt 60 Kilometern hauptsächlich in den Fußgängerzonen in Waldshut und Tiengen, auf Geh- und Radwegen, sowie auf allen möglichen öffentlichen Flächen wie Bahnhofsvorplätze, Parkplätze oder auch Unterführungen zum Einsatz.

Aufgrund ihrer geringen Höhe kann damit sogar der Kornhauskeller gereinigt werden, erläutert Reiner Jehle im Gespräch mit unserer Zeitung. Beim normalen Reinigungsdienst ist die Maschine an den üblichen Arbeitstagen rund acht Stunden täglich im Einsatz.

Große Freude herrscht bei Andreas Alex (Bild), Bauhofbediensteter und Kehrmaschinenfahrer über die Ersatzbeschaffung einer neuen kleinen Kehrmaschine für den Innenstadtbereich von Waldshut-Tiengen.
Große Freude herrscht bei Andreas Alex (Bild), Bauhofbediensteter und Kehrmaschinenfahrer über die Ersatzbeschaffung einer neuen kleinen Kehrmaschine für den Innenstadtbereich von Waldshut-Tiengen.

Dabei müssen bestimmte Örtlichkeiten verkehrsbedingt meist ab 6 Uhr, zum Teil schon ab 4 Uhr, gereinigt werden, erläutert Andreas Alex, Kehrmaschinenfahrer beim Baubetriebshof. Vereinzelt gäbe es dann auch schon mal Klagen wegen der Geräuschbelästigung, erwähnt Alex.

„Die Maschine verursacht mit ihrer Ansaugtechnik einfach einen bestimmten Geräuschpegel, der nicht vermeidbar ist“, erklärt dazu Reiner Jehle. Zu dem regulären täglichen Reinigungsdienst kommen dann auch immer wieder Sondereinsätze nach Veranstaltungen wie Fasnachtsumzügen, Märkten, Chilbi, Schwyzertag oder jetzt nach Silvester.

Die Maschine, die neben den beiden Rundbesen über ein Zusatzgerät für die Entfernung des Wildkrautes an Randsteinen verfügt, sei schon eine sehr große Hilfe bei der Sauberhaltung der innerstädtischen Bereiche, erläutern die Gesprächspartner übereinstimmend. Sie sei rund 1200 Stunden im Jahr im Einsatz und wurde als Ersatz für die bisherige Maschine beschafft, deren Motor nach rund 8000 Betriebsstundenden den Geist aufgegeben habe, erklärt Reiner Jehle.

Die kleine Kehrmaschine

Hersteller Fa. Schmidt, St. Blasien, Fassungsvermögen 1,5 m³, 84 PS, Dieselmotor Euro 6, läuft bis zu 50 Stundenkilometer (sog. Schnellläufer), Geräuschpegel rund 90 Dezibel. Anschaffungskosten 110 000 Euro, einsetzbar bis zu einer Temperatur von minus vier Grad, aber nicht winterdiensttauglich. Die Maschine ist mit einem luftgefederten, rückenschonenden Sitz ausgestattet.