Wer will künftig im Ortschaftsrat sitzen? Die meisten der bisherigen Ortschaftsräte von Indlekofen treten bei den Kommunalwahlen am 26. Mai nicht mehr an. Nur Werner Ebner erklärte sich bereit, nochmals zu kandidieren, während Helmut Böhler seine Entscheidung noch offenließ.

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Alle anderen Mitglieder, darunter Ortsvorsteher Hanspeter Schäuble, Stellvertreter Erwin Bächle, Carmen Ritter und Horst Schlosser kandidieren nicht mehr. Um eine Zersplitterung bei den Wahlen zu vermeiden und die Auszählung zu erleichtern, wurde beschlossen, eine Namensliste vorzugeben, die aber für die Wähler nicht verpflichtend sei. „Sie soll den Wählern als Orientierung dienen, wer das Amt überhaupt annehmen würde“, so der Ortsvorsteher. „Ansonsten sind die sechs Personen mit den meisten Stimmen gewählt.“ Dabei spielten Verwandtschaftsgrade keine Rolle mehr, Opa und Enkel könnten gleichzeitig kandidieren. Wichtig sei, dass die Namen eindeutig eingetragen sind, notfalls auch mit Beruf und Adresse.

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Schäuble forderte die interessierten Bürger auf, im Laufe der nächsten Tage ihre schriftliche Bewerbung beim Ortsvorsteher abzugeben oder in den Briefkasten zu werfen. Dann lobte er die erfolgreich durchgeführte Dorfputzete, „der Hänger, den Erwin Bächle bereitgestellt hatte, war wieder voll bis zum Rand.“ Erfolgreich durchgeführt wurden auch die Renovierungsarbeiten auf der Rückseite des Gemeinschaftshauses, „dafür haben wir knapp 5000 Euro ausgegeben.“

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Horst Schlosser berichtete über wilde Müllablagerungen auf einem privaten Grundstück. „Das darf ja eigentlich nicht sein“, meinte er. Dazu erklärte Hanspeter Schäuble, dass man notfalls das Ordnungsamt einschalten müsse. Dann sprach Schlosser die schwierigen, teils steilen Verhältnisse auf dem Wanderweg hinunter ins Haselbachtal an. Die Besitzerin des angrenzenden Geländes habe aber inzwischen ihre Bereitschaft erklärt, die erforderlichen Flächen abzutreten. Er schlug vor, gemeinsam mit der Besitzerin einen Ortstermin durchzuführen. Erwin Bächle sprach die prekären Verhältnisse auf der Wegstrecke vom Wanderparkplatz hinunter zum Wasserfall an, eine Strecke, die vom Radsportverein betreut wird. Es werde immer schwieriger, die Strecke ausreichend abzusichern, da es zunehmend an Bäumen fehle, um ein Geländer anzubringen. Mit Pfählen sei das nicht zu machen.

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Wolfgang Gampp berichtete zum Stand der Waldflurbereinigung, die bis 2028 abgeschlossen sein soll. Derzeit werde ein Gutachten erstellt, wo künftig die Wege durchführen sollen, ohne die Flora und Fauna zu beeinträchtigen. Allerdings seien auch starke Schäden an den Bäumen zu beobachten. „Wie der Wald in zwei bis drei Jahren aussehen wird, das ist zurzeit noch nicht abzuschätzen“, sagte er. „Aber mit der zunehmenden Misere werden die, die heute noch mit ihrem Traktörle in den Wald gehen, bald die Lust verlieren.“