Die neue Berufsschule für Anlagenmechaniker für Sanitär-Heizungs- und Klimatechnik sowie eine Werkstatt für die Abteilung Fahrzeugtechnik in der Bildungsakademie in Waldshut wurde nun offiziell eingeweiht. Hier findet die berufliche Aus- und Weiterbildung der Handwerkskammer sowie ein Teil des Unterrichts der gewerblichen Schulen statt. 120 angehende Anlagenmechaniker werden dort theoretisch und praktisch unterrichtet. Gleichzeitig wurden die Räume und Werkstätten für die überbetriebliche Ausbildung in verschiedenen Bereichen modernisiert.

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„Wir haben uns auf die gemeinsame Fahne geschrieben, dass wir das Handwerk aus- und fortbilden“, begrüßte der Leiter der Bildungsakademie Christian Herz die anwesenden Gäste.

Sie freuen sich über die modernen Laborräume, hier für die angehenden Sanitär-Heizung-und Klimatechniker von links nach rechts Christian Herz, Frank Decker, Gotthard Reiner, Bärbel Schäfer, Martin Kistler, Rainer Albicker, Dozent
Sie freuen sich über die modernen Laborräume, hier für die angehenden Sanitär-Heizung-und Klimatechniker von links nach rechts Christian Herz, Frank Decker, Gotthard Reiner, Bärbel Schäfer, Martin Kistler, Rainer Albicker, Dozent

„Wir haben unterschiedliche Bildungsträger unter einem Dach, das ist eine absolute Win-Win-Situation, das hat Modellcharakter, das ist wunderbar gelungen“, freute sich Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, die zusammen mit Landrat Martin Kistler, dem Präsidenten der Handwerkskammer Konstanz, Gotthard Reiner, Kreishandwerksmeister Thomas Kaiser und Architekt Udo Strittmatter, den Fragen von Moderatorin Monika Studinger gestellt hatte. „Das ist ein Bekenntnis zum heimischen Standort, der Landkreis ist der Träger dieser wunderbaren Einrichtung“, bestätigte auch Martin Kistler. Jeder Euro, der in Bildung investiert werde, sei ein guter Euro, betonte der Landrat.

Lucca Bremenstuhl und Marius Brauner(rechts) testen die grundlegenden Elektromotoreinstellungen
Lucca Bremenstuhl und Marius Brauner(rechts) testen die grundlegenden Elektromotoreinstellungen

Begeistert äußerte sich auch Gotthard Reiner: „Das ist ein Exportschlager, um den wir von vielen beneidet werden, wir profitieren alle von dieser Ausbildung unter einem Dach.“ Und Thomas Kaiser sprach von einem guten Weg. „Wir können Fachkräfte ausbilden, die hier bleiben können.“ Udo Strittmatter wies auch auf die besondere Herausforderung hin – unter anderem auf die zusätzlichen Fensteröffnungen, die Kfz-Werkstatt, die vielen Handwerker auf einmal und gleichzeitig der normale Schulbetrieb.

Frank Decker, Martin Kistler, Gotthard Reiner, Thomas Kaiser, Georg Hiltner und Christian Herz in der neuen Kfz-Werkstatt.
Frank Decker, Martin Kistler, Gotthard Reiner, Thomas Kaiser, Georg Hiltner und Christian Herz in der neuen Kfz-Werkstatt.

Viel Anklang bei allen Beteiligten erfuhr auch der Rundgang durch die verschiedenen Fachräume, die unter Führung von Frank Decker, Direktor der gewerblichen Schulen und Christian Herz durchgeführt wurde. Die neuen Klassenräume und Labore punkteten hier mit moderner Labor-und Werkstatt-Technik. An verschiedenen Stationen gewährten Auszubildende und ihre Dozenten Einblicke in die verschiedensten Bereiche.

Stefan Schmidt, Dozent für die Schreiner, vor einer Maschine die vieles kann, wenn man weiß wie man sie programmiert.
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