Gaiß-Waldkirch (tao) In zufriedener Stimmung ging die Hauptversammlung des Musikvereins Gaiß-Waldkirch im Gemeindesaal Gaiß über die Bühne. Eröffnet wurde der Abend mit einem Vorspiel des Euphonium-Registers. Der Vorsitzende Daniel Tröndle freute sich, alle aktiven Mitglieder und zahlreiche Gäste begrüßen zu können. In einem Rückblick erinnerte er an die Höhepunkte des Jahres.

Dazu zählten das Tannhölzlefest im Sommer, das Kirchenkonzert im Herbst und zahlreiche andere Anlässe, darunter das Eierlesen in Schmitzingen, das Pankratiusfest in Eschbach, das Bezirksmusikfest in Ühlingen, das Platzkonzert in Gaiß, die Einweihung des Kirchplatzes in Waldkirch, das Brunnenfest in Eschbach, das Sommerfest der Guggemusik Birkingen und der Waldshuter Chilbiumzug. Dank hoher Spenden konnte Kassiererin Angelika Ganzmann-Bindert einen kleinen Überschuss in der Kasse ausweisen. Allein die Anschaffung eines neuen Euphoniums kostete 7200 Euro.

Nach vier Austritten schrumpfte die Anzahl der aktiven Mitglieder auf 41. In der Ausbildung befinden sich derzeit fünf Kinder im Musimo-Kurs, vier im Blockflötenunterricht und acht in der Instrumentalausbildung. Dirigentin Marina Reichmann wünschte sich mehr Pünktlichkeit bei den Proben. Nach jetzigem Stand werde das nächste Jahreskonzert, Ende November, wieder in der Stadthalle stattfinden können, meinte sie. Ihrem Vizedirigenten Daniel Zipfel dankte sie für die Vertretung bei zwei Anlässen. Spitze beim Probenbesuch waren Jochen Basler, Kathrin Gertis und Andreas Birkenberger. Die Vorstandwahlen wurden vom Schmitzinger Ortsvorsteher Siegmar Mutter geleitet. Dabei gab es nur eine Änderung: Schriftführerin Daniela Gertis reichte ihren Posten an Sabrina Schwenninger weiter. Einstimmig wiedergewählt wurden der Vorsitzende Daniel Tröndle, Stellvertreterin Tamara Tröndle, Kassiererin Angelika Ganzmann-Bindert, Festwirt Daniel Eschbach, Notenwartin Melanie Amann, Pressewartin Kathrin Gertis, Gerätewart Benjamin Ortlieb, Jugendwart Elvira Rapp und Jochen Basler, zuständig für Kameradschaftspflege. Siegmar Mutter dankte für die Mühen, die der Verein wieder auf sich genommen hat.