Bei Bilderbuchwetter war vor der Kirche ein einziger Menschenteppich. Die Stadtmusik Tiengen unter der Leitung von Matthias Benno begleitete und gestaltete das Spektakel mit, das von der städtischen Kulturamtsleiterin Kerstin Simon schwungvoll moderiert wurde.

Reden, Tanz und Musik waren auf der Bühne geboten. Mit dabei wie immer die Gruppen der Tiengener Bürgerzunft: Zunftrat, Bürgerwehr und Spielmannszug, Fahnenschwingerinnen und historische Trachtengruppe, die höfische Tanzschritte zeigte. Mit Volkstänzen unterhielten die Klettgauer Heimattracht und die Rheintaler Trachten- und Volkstanzgruppe aus dem Gastkanton Baselland.

<strong>Eintrag ins Goldene Buch:</strong> Vor dem Heimatabend trägt sich die Festrednerin, Nationalrätin Daniela Schneeberger (FDP), ins Goldene Buch der Stadt Waldshut-Tiengen ein, stehend von links die Oberbürgermeister-Stellvertreter Harald Würtenberger, Rita Mosel, Sylvia Döbele, Oberbürgermeister Philipp Frank, der Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner (CDU), Landrat Martin Kistler, die Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), Bürgermeister Joachim Baumert und Zunftmeister Ralf Siebold.
Eintrag ins Goldene Buch: Vor dem Heimatabend trägt sich die Festrednerin, Nationalrätin Daniela Schneeberger (FDP), ins Goldene Buch der Stadt Waldshut-Tiengen ein, stehend von links die Oberbürgermeister-Stellvertreter Harald Würtenberger, Rita Mosel, Sylvia Döbele, Oberbürgermeister Philipp Frank, der Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner (CDU), Landrat Martin Kistler, die Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), Bürgermeister Joachim Baumert und Zunftmeister Ralf Siebold. | Bild: Ursula Freudig
<strong>Volle Stuhlreihen:</strong> Blick auf den Kirchplatz am Samstagabend – zum Auftakt des Heimatabends des 603. Schwyzertags marschieren die mitmachenden Gruppen ein, hier die Bürgerwehr.
Volle Stuhlreihen: Blick auf den Kirchplatz am Samstagabend – zum Auftakt des Heimatabends des 603. Schwyzertags marschieren die mitmachenden Gruppen ein, hier die Bürgerwehr. | Bild: Ursula Freudig

Neuere Zeiten repräsentierte ein Saxophon-Ensemble unter der Leitung von Frank Pohl. Eine kurzweilige, humorvolle Festrede hielt Nationalrätin Daniela Schneeberger, Nationalrätin (FDP) aus Baselland. Sie hob die nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen unserer Region und Baselland hervor und forderte dazu auf, wei-terhin Grenzen zu überwinden und gemeinsam Zukunft zu gestalten.

<strong>Mit tiefer Stimme:</strong> Zum Abschluss des Heimatabends singt Hubert Baumgartner wie immer den traditionellen Wächterruf.
Mit tiefer Stimme: Zum Abschluss des Heimatabends singt Hubert Baumgartner wie immer den traditionellen Wächterruf. | Bild: Ursula Freudig
<strong>Fetziges Kontrastprogramm:</strong> Der Heimatabend steht nicht nur für Brauchtum, sondern auch für die Moderne – wie hier das Saxophon-Ensemble mit Hanna Scheffel, Frank Pohl, Benedict Boll und Anna Zimmermann.
Fetziges Kontrastprogramm: Der Heimatabend steht nicht nur für Brauchtum, sondern auch für die Moderne – wie hier das Saxophon-Ensemble mit Hanna Scheffel, Frank Pohl, Benedict Boll und Anna Zimmermann. | Bild: Ursula Freudig

Zunftmeister Ralf Siebold stellte das Ehrenamt in den Mittelpunkt seiner Rede. Ehrenamtliche würden zu wenig unterstützt würden, ohne sie wäre aber ein Fest wie der Schwyzertag nicht zu stemmen. Der ehrenamtlich tätigen Vorsitzenden der Schwyzertags-Kommission, Christa Bader, übereichte er das Goldene Ehrenschild der Bürgerzunft mit Urkunde. Laudator Werner Dörflinger würdigte die Verdienste Baders ausführlich.

<strong>Verdiente Ehrenamtliche:</strong> Christa Bader (rechts), Vorsitzende der Schwyzertags-Kommission, erhält für ihren Einsatz das Goldene Ehrenschild der Bürgerzunft mit Urkunde, neben ihr Zunftmeister Ralf Siebold und Werner Dörflinger.
Verdiente Ehrenamtliche: Christa Bader (rechts), Vorsitzende der Schwyzertags-Kommission, erhält für ihren Einsatz das Goldene Ehrenschild der Bürgerzunft mit Urkunde, neben ihr Zunftmeister Ralf Siebold und Werner Dörflinger. | Bild: Ursula Freudig
<strong>Im Gleichschritt:</strong> Der Spielmannszug der Bürgerzunft 1503 Tiengen beim Einmarsch zwischen den Besucherreihen.
Im Gleichschritt: Der Spielmannszug der Bürgerzunft 1503 Tiengen beim Einmarsch zwischen den Besucherreihen. | Bild: Ursula Freudig

Oberbürgermeister Philipp Frank bescheinigte in seiner Rede Tiengen Weltoffenheit, Herzlichkeit, Traditionsbewusstsein und Festfreudigkeit. Mit dem Wächterruf, gesungen von Hubert Baumgartner, endete der Heimatabend, nicht aber das gesellige Miteinander. Begleitet von Fackelträgern, gingen Publikum und Akteure zum Markplatz, wo die „g’ma los“ Stimmung machten.

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