Die Gründungsversammlung für den Verein Nachbarschaftshilfe Waldshut-Tiengen findet am Freitag, 25. Januar, statt. Sie beginnt um 20 Uhr im katholischen Pfarrzentrum in Tiengen, Seilerbergweg 3. Die Initiatorin Monika König mit ihrem achtköpfigen Organisationsteam ist überzeugt, dass auch in der Großen Kreisstadt Waldshut-Tiengen, wie schon in vielen umliegenden Gemeinden, eine Nachbarschaftshilfe gebraucht wird.

Kontakt zu Helfern

Die Vereinsgründung soll die Basis für eine zentrale Anlaufstelle schaffen, in der Hilfesuchende und interessierte Angehörige mit Helfern in Kontakt kommen können. Diese ehrenamtlichen Hilfskräfte werden im Rahmen einer Übungsleiterpauschale für ihre Hilfestellung entschädigt werden. Entsprechende Schulungen und der Austausch untereinander sollen künftig helfen, qualifizierte Hilfe zu leisten. Ein erster Kurs mit dem Thema „Häusliche Betreuung in der Altenhilfe“ beginnt kommende Woche in den künftigen Räumen der Nachbarschaftshilfe in der Berliner Straße 9 in Tiengen und ist bereits ausgebucht.

Herausforderungen des demografischen Wandels

Die organisierten Nachbarschaftshilfen sind eine Antwort auf die großen Herausforderungen des demografischen Wandels. Ihr Ziel ist es, Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen und pflegende Angehörige zu entlasten.

Die Organisatoren werben und bitten darum, dem Verein beizutreten, sei es als förderndes Mitglied, als Vorstandsmitglied oder als Helfer. „Wir wollen ein sozial-karitatives Engagement und ein gutes Miteinander der Generationen fördern und gegen die Vereinsamung von Menschen im Alter wirksam werden“, so steht es in der Einladung zur Gründungsversammlung.