Die „Messe am Hochrhein“ hat 2012 erfolgreich begonnen, sich zwei Jahre später noch gesteigert. Rund 40 000 Besucher sahen sich bei den 300 Ausstellern um, probierten und kauften. Was bringt die dritte Auflage? Veranstalterin ist die Firma Messen und Marketing von Regina Rieger aus Rastatt, die das erfolgreiche Konzept dieses Jahr ausbauen und das Schaufenster der regionalen Wirtschaft wieder üppig dekorieren will.

Vom 30. September bis 3. Oktober öffnet die Messe am Hochrhein ihre Pforten. Schauplatz ist der Festplatz an der Wutach, aber auch die Stadthalle Tiengen wird mit einbezogen. Dort hat der Ausstellungsbereich „Genuss pur“ seinen Platz, dort sollen sich die Besucher umschauen und probieren, wie auf einem südländischen Markt. Regionale Erzeugnisse werden präsentiert, aber auch deutsche und internationale Schmankerl sowie erlesene Weine, wie Regina Rieger auf der Homepage der dritten Messe am Hochrhein ankündigt.

<p>Weine finden die Besucher der Messe am Hochrhein auch diesmal in der Stadthalle Tiengen.</p>

Weine finden die Besucher der Messe am Hochrhein auch diesmal in der Stadthalle Tiengen.

In der Stadthalle findet auch eine Show-Küche ihren Platz, bei Kochshows kann man namhaften Küchenchefs aus der Region bei ihrer Arbeit zuschauen und sich Kostproben reichen lassen. Ein Kochduell ist geplant, bei dem sich zwei Teilnehmer aus der Stadt an ihren Herden gegenüberstehen. Der evangelische Pfarrer Rainer Stockburger aus Tiengen und Waldshut-Tiengens Oberbürgermeister Philipp Frank machen mit, wie Regina Rieger ankündigt.

<p>Auch die Stadtmühle Hilpert aus Tiengen war an der Messe am Hochrhein 2014 vertreten.</p>

Auch die Stadtmühle Hilpert aus Tiengen war an der Messe am Hochrhein 2014 vertreten.

Von der Stadthalle geht es weiter auf das Gelände an der Wutach, wo eine weitere Showküche aufgebaut wird. Unter dem Motto Genuss pur sollen hier feine kulinarische Akzente gesetzt werden. Hier ist auch der Café-Garten, wo die Besucher Platz nehmen und Interviews zu unterschiedlichen Themen verfolgen können.

„Gerade in der heutigen Zeit wird für viele Menschen das Thema Sicherheit immer bedeutsamer“, haben die Veranstalter erkannt. Die Polizei will an der Messe Präventivmaßnahmen zum Einbruchschutz präsentieren. Wie das konkret aussehen kann, zeigen Aussteller anhand von sensorgesteuerten Türen, Tresoren, für Privatleute, Zaunanlagen, Schließsysteme, Rauchmelder und Vieles mehr.

Autohäuser nutzen wie in den Vorjahren den befestigten Untergrund des Festplatzes beim oberen Eingangsbereich, um ihre neuesten Modelle vorzustellen. Dort stellen sich auch zum ersten Mal Food Trucks auf.

Einen markanten Platz im Ausstellungsspektrum nehmen Anbieter mit Leistungen zu Gesundheit und Vitalität sowie Sport und Freizeit ein. Regina Rieger kündigt entlang der Stände im Freigelände und in zwei Hallen Wohlfühlangebote und Accessoires aus den Werkstätten der Kunsthandwerker an.

Ausstellungsbereiche sind: Genuss pur, Kochshows, Bautrends, Wohntrends, Gesundheit und Vitalität, Sport, Reisen und Freizeit, Mode und Accessoires und Motormarkt. Dazu kommt ein Rahmenprogramm. Das Programm und die Ausstellerliste sollen ein bis zwei Wochen vor Messebeginn zur Verfügung stehen.

Die Messe

Die dritte Messe am Hochrhein findet vom 30. September bis 3. Oktober auf dem Festplatz an der Wutach und in der Stadthalle in Tiengen statt. Geöffnet ist an den vier Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr. Eintrittspreise: Eine Tageskarte kostet sieben Euro pro Person, ermäßigt fünf Euro. Eine Familienkarte für maximal zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet 15 Euro. Veranstalter der Messe am Hochrhein ist seit 2012 die Firma Messe und Marketing von Regina Rieger aus Rastatt.

Informationen im Internet: www.messe-am-hochrhein.de


Vorgänger-Messe versinkt im Schnee

Die Messe am Hochrhein findet seit 2012 in zweijährigem Turnus statt, jeweils Ende September/Anfang Oktober.

Die Hochrheinmesse: Seite den neunziger Jahren gab es alle drei Jahre eine Verbrauchermesse unter dem Namen „Hochrheinmesse“ auf dem Festplatz an der Wutach in Tiengen statt. Neben Firmen präsentierten sich bei der letzten Veranstaltung in zehn Hallen auch Behörden und Berufsorganisationen auf 25 000 Quadratmetern. Die Messe fand jeweils im Frühjahr statt. Die sechste und letzte Hochrheinmesse, organisiert von einem anderen Veranstalter, fand 2006 das letzte Mal statt.

Viele Probleme: 48 000 Besucher kamen bei der letzten Hochrheinmesse 2006, 150 Aussteller präsentierten sich damals, sodass man durchaus von einer erfolgreichen Veranstaltung sprechen konnte. Ein heftiger Wintereinbruch brachte jedoch die Vorbereitungen und den Auftakt durcheinander: Zelte wurde zu spät geliefert, eines brach unter der Schneelast ein, zu Beginn fiel die Heizung aus. Der damalige Veranstalter fand sich hohen Schadenersatzforderungen ausgesetzt, so dass er die Messe 2009 und auch später nicht mehr veranstalten konnte. Das war das Ende der Hochrheinmesse.