Die Zöllner beobachteten am 9. Januar einen in der Schweiz ansässigen Mann dabei, wie dieser gerade ein versandfertiges Paket zur Post in Tiengen bringen wollte, wie es in einer Pressemitteilung des Hauptzollamts Singen heißt.

Auf Befragen gab der 41-Jährige gegenüber den Ermittlern an, dass sich lediglich ein paar elektronische Teile in dem Paket befinden würden. Als die Zöllner das Paket öffneten, stellten sie allerdings 26 hochwertige Smartphones und 36 kabellose Kopfhörer eines US-amerikanischen Herstellers fest. Mit dem Inhalt konfrontiert, behauptete der Mann, dass alle Geräte aus der Europäischen Union stammen würden.

Doch auch diese Aussage habe sich schnell als Schutzbehauptung herausgestellt. Eine Überprüfung der Seriennummern ergab, dass die Mobiltelefone aus der Schweiz kamen und dort entsprechend registriert waren.

Wegen des Nichtanmeldens der Mobiltelefone und der Kopfhörer im Wert von mehr als 30.000 Euro wurde gegen den Mann ein Strafverfahren eingeleitet. Die Einfuhrabgaben sowie die Sicherheitsleistung für die zu erwartende Geldstrafe belaufen sich auf insgesamt 14.000 Euro.

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