Schon seit Wochen sieht man rund um Waldshut-Tiengen überall die pinkfarbenen Werbeplakate des Charles-Knie-Zirkus hängen. Nun ist es soweit. Vom 13. bis zum 16. September können die Besucher jeden Tag in dem großen Zirkuszelt auf dem Festplatz an der Wutach die 22 Darbietungen von Artisten aus neun verschiedenen Nationen bewundern.

Nach Angaben des Zirkus führt dieser sein Programm in knapp 50 Gastspielstädten auf und wird von rund 500.000 Zuschauern pro Saison besucht. Unter der Leitung von Zirkusdirektor Sascha Melnjak reist Charles Knie mit rund 100 Tieren 30 verschiedener Arten. Darunter Kamele, Dromedare, Zebras, Strauße, Kängurus sowie Löwen und Tiger.

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Ein Highlight der Show bildet die Raubtiernummer des englischen Tierlehrers Alexander Lacey, der unter anderem eine Auszeichnung am dem „Internationalen Circus Festival von Monte Carlo„ erhielt. Weitere Höhepunkte des 150 Minuten dauernden Programms sind außerdem brasilianische Motorradfahrer, die im Inneren einer Stahlkugel eine gewagte Show präsentieren, der junge Clown Gino oder das italienische „Duo Medini“, das dem Zuschauer Einblicke in die Tricks der Rollschuhartistik liefert. Die Aufführungen werden abgerundet durch das Zirkusorchester, ein Show-Ballett sowie Live-Gesang.

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Der Zirkus selbst sieht sich als „Zirkus der Zukunft“ und will nach eigenen Aussagen „modernere Wege gehen, ohne das Traditionelle zu verraten“. Wie jeder Zirkus sieht sich jedoch auch Charles Knie mit der Kritik und den Aussagen vieler Tierschützer und Tierrechtsorganisationen konfrontiert. Der Zirkus reagiert auf die Kritiker unter anderem, indem er betont, dass in einem Jahr bis zu 50 Kontrollen durch die Veterinärbehörden stattfänden und dadurch zu 100 Prozent gewährleistet sei, dass es den Tieren im Zirkus Charles Knie an nichts fehle.

Außerdem bietet er den Zirkusbesuchern an, sich während der Tierschauen ein eigenes Bild von den Tieren zu machen. Die erste Aufführung des Zirkus findet als Familienvorstellung am Freitag, 13. September, um 16 Uhr statt, für die vergünstigte Tickets für zehn Euro und Logenplätze für 15 Euro erhältlich sind.

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