Auf Krämermärkten gibt es so einiges zu entdecken – Lederwaren, Haushaltsutensilien und wenn es gut läuft sogar den einen oder anderen Stand mit Zuckerwatte oder Süßigkeitenbergen. Vieles davon wird zwar nicht unbedingt benötigt, erfüllt aber dennoch eine mehr oder weniger sinnvolle Funktion. Auch auf dem Gallusmarkt in der Waldshuter Kaiserstraße ist davon so manches zu finden. Dazu gehört unter anderem die an mehreren Ständen angebotene „Steckdosenbürste“, mit der Schmutz dort beseitigt werden soll, wo offensichtlich jeder von uns zuerst hinsieht, wenn er bei Bekannten zu Besuch ist.

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Wer sich nun fragt, ob das wirklich nötig ist und ob ein einfaches Tuch oder Wattestäbchen nicht ausreichen, der hat die Hersteller offenbar nicht richtig verstanden. Auf seiner Internetseite preist das Unternehmen die Steckdosenbürste als perfekte Lösung an, damit Stromanschlüsse in Zukunft „fast wie im Vorbeigehen“ gesäubert werden können. Na, da können wir aber froh sein. Schließlich hat die Reinigung bisher Unmengen an Zeit in Anspruch genommen.

Steckdosenbürsten auf dem Waldshuter Krämermarkt
Steckdosenbürsten auf dem Waldshuter Krämermarkt | Bild: Marinovic, Laura

Noch kurioser wird es allerdings an einem anderen Stand: Denn während immerhin beinahe jeder Mensch Steckdosen hat, dürfte die Einsatzmöglichkeit für Weihwasserbürsten recht begrenzt sein. Vielleicht nutzt ja immerhin der Waldshuter Pfarrer die Gelegenheit, um seinen Vorrat aufzustocken. Und falls nicht, lässt sich eine Weihwasserbürste notfalls auch zweckentfremden. Etwa, wenn die Steckdosenbürsten alle ausverkauft sind.

Ebenso kurios: Weihwasserbürsten für Jedermann
Ebenso kurios: Weihwasserbürsten für Jedermann | Bild: Marinovic, Laura