Das Aus für die Dreilandmesse in Rheinfelden hat keine Auswirkungen auf die nächste Hochrhein-Messe im kommenden Jahr in Tiengen. Im Gegenteil. Veranstalterin und Messe-Chefin Regina Rieger aus Rastatt möchte jetzt erst recht Gas geben und verspricht schon ein Jahr im Voraus: „Ich werde Waldshut-Tiengen 2020 eine grandiose Veranstaltung bescheren.“

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Bereits am letzten Messetag in Rheinfelden am vergangenen Sonntag hatte für Regina Rieger festgestanden, dass der Veranstaltungsort im Landkreis Lörrach für sie keine Zukunft mehr hat.

Gerne in Rheinfelden weitergemacht

Auch wenn Sie auf Anfrage unserer Zeitung erklärt, dass sie „Rheinfelden gerne entwickelt“ hätte. Deshalb sei ihr die Entscheidung für den Ausstieg nicht leicht gefallen. Mangelnde Unterstützung aus dem Rathaus sowie wenige Besucher hätten das Ende aber unumgänglich gemacht.

„Ich werde Waldshut-Tiengen 2020 eine grandiose Veranstaltung bescheren.“
Regina Rieger, Messe-Chefin
Bild: Ingrid Böhm-Jacob

Ganz anders sei die Situation in Waldshut-Tiengen. Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sei sehr gut. Und nicht nur das. In der Doppelstadt würden alle Bausteine für eine erfolgreiche Messe passen.

Bei der Hochrhein-Messe 2018 in Tiengen präsentierten 340 Aussteller ihre Waren und Dienstleistungen.
Bei der Hochrhein-Messe 2018 in Tiengen präsentierten 340 Aussteller ihre Waren und Dienstleistungen. | Bild: Michael Neuert

Darunter versteht Regina Rieger das eigentliche Konzept der Veranstaltung, gute Aussteller, das Zusammenspiel mit dem Rathaus und die Unterstützung durch die Medien.

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Schon jetzt stehe der Rahmen für die Auflage im kommenden Jahr. Regina Rieger: „Die konzeptionelle Ausarbeitung ist fertig und bereits mit Oberbürgermeister Philipp Frank besprochen.“ Im vergangenen Jahr präsentierten in Tiengen 340 Aussteller ihre Waren und Dienstleistungen. Ein ähnliches Angebot schwebt der Messe-Chefin auch für 2020 vor, eventuell werden die Hochrhein-Messe sogar „noch einen Ticken größer“.

2020 Schwerpunkt Gesundheit

Die bekannte Themenvielfalt werde durch den Schwerpunkt Gesundheit, Vitalität und Gesundheitsversorgung ergänzt und abgerundet, verspricht Regina Rieger schon jetzt mit Blick aufs nächste Jahr. Am zweijährigen Rhythmus wolle sie festhalten.