Waldshut-Tiengen Jede runde bringt Geld beim Sponsorenlauf der Kaufmännischen Schule Waldshut für Projekte in Burkina Faso und Nepal

Rund 500 Schüler nehmen an Sponsorenlauf der Kaufmännischen Schule Waldshut zugunsten von Kindern in Burkina Faso und Nepal teil. Auch die Sportlehrer beteiligen sich aktiv daran.

Ein Herz für hilfsbedürftige Kinder in Burkina Faso und Nepal bewiesen die Schüler der Kaufmännischen Schule Waldshut. Unter dem Motto "Schüler laufen für Schüler" veranstaltete die Schule zum zweiten Mal auf dem Sportplatz des Turnvereins Waldshut einen Sponsorenlauf. Schon im Vorfeld hatten sich die jungen Läufer Sponsoren gesucht. In Frage kamen Eltern, Verwandte oder Unternehmer, die bereit waren, pro gelaufene Runde oder für jeden gelaufenen Kilometer einen bestimmten Betrag zu spenden.

Spenden für die Chance auf Bildung

Mit dem Lauf unterstützen die Schüler Projekte in Afrika und Asien, die für Kinder und Jugendliche bestimmt sind und ihnen die Chance auf Bildung ermöglichen. Beim Sponsorenlauf im vergangenen Jahr kamen rund 5000 Euro zusammen. Die Spende ging an den Verein "Anwälte für Afrika", die damit den Bau einer Schule in Kera (Burkina Faso) unterstützten. "Mit dieser Aktion setzen sich meine Mitschülerinnen und Mitschüler für Gleichaltrige auf der ganzen Welt ein", würdigte Schulsprecherin Soraya Wifling den Einsatz.

Schüler können selbst etwas verändern

Sabrina Reichhart und Felix Eggert, Verbindungslehrer an der Schule, erklärten: "Durch den stetigen Austausch bekommen unsere Schülerinnen und Schüler die aktuelle Lage in anderen Regionen mit. Sie freuen sich, wenn sie durch den Benefizlauf selbst etwas zum Positiven verändern können." Auch die beiden Lehrer liefen ihre Runden: Sabrina Reichhart schaffte knapp 40, Felix Eggert kam auf fast 70 Runden. Auch die Beiden hatten sich um Sponsoren bemüht: Spender aus dem Kollegenkreis.

Geschenke aus Burkina Faso als Dankeschön

An dem Lauf nahmen insgesamt 19 Klassen mit rund 500 Schülern teil. "Wenn jeder es mit seinem Einsatz auf zehn Euro bringt, kommt wieder die gleiche Summe zusammen wie im letzten Jahr", so die Beiden. Ihr persönlicher Einsatz wurde auch von der Schule in Kera gewürdigt: Beide erhielten eine Einladung zu einem Besuch. Doch aufgrund der politischen Lage und der immensen Reisekosten nahmen Beide davon Abstand. Dafür gab es Geschenke von dort: Selbst genähte Schultaschen und Erdnüsse aus eigenem Anbau.

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