Waldshut-Tiengen Jazz-Sängerin begeistert Publikum im Dogerner Sedus-Werk

Die Sängerin Lisa Bassenge aus Berlin begeisterte das Publikum bei einem Auftritt mit ihrer Band im Sedus-Werk in Dogern. Seit zehn Jahren wird dort von dem Unternehmen und dem Landkreis die Reihe "Jaaazz am Hochrhein" veranstaltet.

Vor nahezu ausverkauftem Haus gastierte die Berliner Jazz-Sängerin Lisa Bassenge mit ihrer Band in der Kantine „Oase“ des Sedus-Büromöbelwerks in Dogern. Den Rahmen bildete die Konzertreihe „Jaaazz am Hochrhein“, die seit zehn Jahren gemeinsam vom Kulturamt des Landkreises Waldshut und der Sedus Stoll AG veranstaltet wird.

Unverhofft kamen die Konzertbesucher in den Genuss, Lisa Bassenge während des gesamten Abends erleben zu können. Ursprünglich war geplant, dass die deutsche Folk-Pop-Sängerin Katrin Hahner, mit Künstlernamen „Miss Kenichi“, den ersten Teil der Konzertveranstaltung bestreiten sollte. Die ebenfalls aus Berlin stammende Sängerin hatte allerdings ihren Auftritt abgesagt.

Lisa Bassenge hat sich mit ihrer Mischung aus Jazz, Blues und Chanson den Rang einer der profiliertesten deutschen Sängerinnen erobert. Bisher hat sie insgesamt 14 Tonträger veröffentlicht. Mit Titeln aus ihrem neuesten Album „Canyon Songs“ begeisterte die Berliner Sängerin ihr Publikum in der „Oase“. Begleitet wurde sie dabei von Tino Dorado (Keyboard), Tobias Bachhaus (Schlagzeug), Kai Brückner (Gitarre) und Andreas Lang (Bass).

Die Sängerin und ihre sehr gut aufeinander eingespielte Band boten dem Publikum annähernd zwei Stunden gediegenen und vielfältigen Jazz. Für ihre Soli erhielten die Instrumentalisten immer wieder Sonderapplaus der Zuhörer.

Unter anderem interpretierte die Künstlerin Klassiker wie „Riders on the Storm“ von den Doors und „For what it’s worth“ von Buffalo Springfield, „I just wasn’t made for these Times“ von den Beach Boys, „The same Situation“ von Joni Mitchell oder „Blue Skies“ von Tom Waits. Neben Stücken aus den 60er- und 70er-Jahren, der goldenen Ära der Laurel Canyon-Künstler, hat Lisa Bassenge auch neuere Lieder wie „Angeles“ von Elliott Smith in ihrem Repertoire.

Mit ihrem selbst komponierten Titel „Lass die Schweinehunde heulen“ aus dem Jahr 2013 bedankte sich die Sängerin beim Publikum für den lang anhaltenden Applaus am Ende des Konzertes. Und es gab nicht wenige unter den Zuhörern, die sich gewünscht hätten, die Künstlerin hätte mehr von ihren deutschen Songs zum Besten gegeben.

Das Wort „Jaaazz“ in „Jaaazz am Hochrhein“ ist übrigens bewusst so geschrieben. Die Schreibweise basiert auf einem Fehler in einem Zeitungsbericht vor einigen Jahren. Joachim Sparenberg, der „Jaaazz am Hochrhein“ für die Firma Sedus Stoll mitorganisiert, fand den Fehler so originell, dass er ihn in das Logo der Konzertreihe übernahm.

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