Mit einer Veranstaltung zum Thema "Rassismus" zeigte die muslimische Ahmaddiyya-Gemeinde ihr Bestreben nach mehr gegenseitigem Verständnis und lud zu einem Vortrag sowie gemeinsamem Essen in die Moschee in der Badstraße ein. Unter den rund 40 Gästen, die sich angeregt an der Diskussions- und Fragerunde beteiligten, weilten auch die Bürgermeister der Stadt Waldshut-Tiengen, OB Philipp Frank und der erste Beigeordnete Joachim Baumert. "Es ist sehr zu begrüßen, dass hier die Türen für alle, die sich mit der islamischen Kultur auseinder setzen wollen und die Religion kennen und verstehen lernen wollen, offen stehen", betonte Frank in seiner Grußansprache.

Die Ahmaddiyya-Gemeinde versteht sich als islamische Glaubensgemeinschaft, die den rechten Glauben nach den Grundsätzen des Islams lehrt, auf Basis des Friedens aller anderen Religionen. In Pakistan und einigen weiteren islamischen Staaten wird die Ahmaddiyya-Muslim-Jamaat-Glaubensgemeinschaft verfolgt, insbesondere durch ihren Anspruch, den friedlichen Dialog mit anderen Religionen zu suchen. Dennoch ist die Gemeinde Mitglied der Islamkonferenz, um hier einen Glaubenskonzens zu finden. "Unser Ziel ist das brüderliche und schwesterliche Zusammenleben der verschiedenen Kulturen, er herrscht Gleichwertigkeit, auch zwischen Mann und Frau, alle sind vollkommen gleichwertig zu behandeln", erklärte der Imam.

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