Indlekofen – Die Landjugend soll einen eigenen Raum bekommen. Das beschloss der Ortschaftsrat in seiner jüngsten Sitzung. Dazu soll das Dachgeschoss des Mehrzweckhauses auch im rückwärtigen Bereich ausgebaut werden. Ortsvorsteher Hanspeter Schäuble stellte in der Sitzung die Planung vor, so wie sie mit der Stadt abgesprochen wurde. Stadt und Ortschaft übernehmen gemeinsam die Umbaukosten.

In eigener Regie führt die Landjugend den Innenausbau und die Innengestaltung des rund vierzig Quadratmeter großen Raums mit Dachschrägen durch. Der Raum im vorderen Teil steht dann den übrigen Vereinen zur Verfügung, darunter der Radsportverein, der hier gerne seine Theaterproben durchführen möchte. Nach der Fertigstellung soll mit der Landjugend eine Nutzungsvereinbarung getroffen werden, in der auch die Hausordnung geregelt ist. Auf Antrag der Landjugend bewilligte der Ortschaftsrat auch einen Zuschuss für den Toilettenwagen, der von der Jugendgruppe für das Indiaca-Spielfeld auf der anderen Talseite angeschafft wurde, der aber neu hergerichtet werden muss. Zugestimmt wurde auch einem Antrag zum kostenlosen Aufstellen eines Verkaufsstandes für regionale Produkte auf dem Wasserfallparkplatz.

Im Gegenzug, so wurde vereinbart, übernimmt der Betreiber die Pflege des Platzes. Ein zweiter Antrag für einen weiteren Verkaufsstand im Bereich des ehemaligen Buswartehäuschens wurde von der Tagesordnung abgesetzt, weil der Antragsteller nicht zur Sitzung erschienen war. Über den Stand der Waldflurbereinigung berichtete Wolfgang Gampp, der auch den aktuellen Wege- und Gewässerplan vorstellte. Das Verfahren wurde 2013 in Gang gesetzt, ab 2020 kann mit dem Grundstückstausch begonnen werden und bis 2028 soll das Projekt abgeschlossen sein. In den Herbstferien, so berichtete Hanspeter Schäuble, werden die Toilettenanlagen im Gemeindehaus saniert. Die Arbeiten werden von der Firma Ebner aus Nöggenschwiel ausgeführt. Dringend gesucht wird ein Winterdienstbeauftragter, der über eine entsprechende Zugmaschine verfügt. Die Anbaugeräte werden von der Stadt gestellt. „Ideal wäre, wenn das jemand aus unserem Dorf übernehmen würde“, so der Ortsvorsteher. Angeschafft wurde ein Flammenwerfer, um das Unkraut auf dem Spielplatz, dem Bocciafeld und dem Gelände rund ums Gemeindehaus zu beseitigen. Der ehemalige Ortsvorsteher Horst Kienzler habe sich bereiterklärt, die Arbeiten auszuführen. Großes Thema in der Bürgerfragestunde war der zunehmende Straßenverkehr. Auch immer mehr Laster seien auf der Strecke in Richtung Zollhof unterwegs. Gefordert wurden bauliche Maßnahmen im Bereich der Ortsdurchfahrt und verstärkte Radarkontrollen, um den Verkehr zu verlangsamen. Gelitten hätten inzwischen auch die Kanaldeckel, die nun ebenfalls zur Steigerung des Lärmpegels betragen würden. Ortsvorsteher Hanspeter Schäuble fordert selbst schon seit Jahren die Anlage eines Geh- und Radweges entlang der Kreisstraße Richtung Bürglen und Gurtweil. Massive Kritik gab es an der schlechten Breitbandversorgung und den zeitweiligen Totalausfällen.

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