Waldshut-Tiengen Im Alb-Bot' stoht's: Die lebende Legende des Dixieland-Jazz gastiert in Waldshut

Chris Barber, die lebende Legende des Dixieland-Jazz, trat vor 25 Jahren in Waldshut auf – damit gelang dem städtischen Kulturreferat ein Glücksgriff.

Vor 25 Jahren

Waldshut – Seit fast 40 Jahren im Jazz-Geschäft und am 8. Oktober 1992 zum ersten Mal in Waldshut: Das war Chris Barber, die lebende Legende des Dixieland-Jazz. Dem städtischen Kulturreferat war vor 25 Jahren dieser Glücksgriff gelungen, über den der Alb-Bote unter anderem schrieb: „Wo der mittlerweile 62-jährige Engländer mit seiner Band auftritt, kommt Stimmung auf. Das ist schon seit 1954 so auf unzähligen Bühnen der Welt gewesen und war in Waldshut nicht anders. Aus Freiburg, Lörrach, Konstanz und den Nordkantonen der Schweiz waren die Fans zum Konzert gekommen. Die Stadthalle war bis auf den letzten Platz besetzt. Was die Band dann auf der Bühne hören und sehen ließ, brachte den Saal zum Kochen. Hier wurde nicht ein bisschen gejazzt, hier wurde Jazz-Musik zelebriert. Aufgefächert von New Orleans über Dixieland bis hin zu Chicago und Swing. Die große Bandbreite des Jazz erstand.“

Wutöschingen – Die Volksbank Wutöschingen feierte am 16. Oktober 1992 ihr 100-jähriges Bestehen. Gegründet wurde sie am 17. Januar 1892 in Schwerzen von 62 Bürgern. Inspirator war Pfarrer Eduard Geiger, der auch zum Vorsitzenden gewählt wurde. Adolf Wiederkehr von Schwerzen wurde Rechner und führte 56 Jahre lang als Kassenverwalter in seinem Bauernhaus die Geschäfte. Im Jahr 1948 wurde Wutöschingen Sitz der Kasse, die 1956 in Spar- und Kreditbank umbenannt wurde und nach Fusionen mit Brenden, Untermettingen und Weilheim an Größe zulegte und 1979 den Namen Volksbank erhielt. Der langjährige Bankdirektor Johann Windler übergab 1990 an den neugewählten Vorstandsvorsitzenden Ekkehard Windler. Dieser steht auch heute noch an der Spitze der Bank, mit der einige Zeit nach dem Jubiläum die Voba Klettgau fusionierte.

Vor 50 Jahren

Höchenschwand – Nach einer Bauzeit von eineinhalb Jahren wurde am 1. Oktober 1967 das Sanatorium St. Georg in Höchenschwand seiner Bestimmung übergeben. Es gehörte zu dem bereits seit 1910 bestehenden Kurhaus. Mit dem Kurhaus und dem neuen Sanatorium seien alle Bedingungen dafür geschaffen, dass sich der Kurgast in Höchenschwand wirklich wohlfühlen könne, schrieb der Alb-Bote.

Vor 75 Jahren

Weilheim – „Adlerwirt Benedikt Ebner kann morgen, Mittwoch, in guter geistiger wie körperlicher Rüstigkeit sein 80. Lebensjahr abschließen“, berichtete der Alb-Bote in seiner Ausgabe vom 13. Oktober 1942. „Lange Jahre war er als Gemeinderat und in sonstigen Ehrenämtern tätig und setzte sich für das Wohl der Gemeinde ein. Er ist ein in der näheren und weiteren Umgebung bekannter und hochgeachteter Mann und besonders die Einwohnerschaft von Waldshut und Tiengen hält gerne bei ihm Einkehr. Wir wünschen ihm, dass er noch viele Jahre froh und rüstig seiner Arbeit nachgehen, seine Gäste munterhalten und sich noch einen schönen Lebensabend bereiten kann.“

Vor 100 Jahren

Kreis Waldshut – Aus der Schweiz kam im Herbst 1917 eine positive Nachricht für die unter Nahrungsmittelknappheit leidende deutsche Bevölkerung, die im unmittelbaren Grenzgebiet lebte. Der Alb-Bote teilte in seiner Ausgabe vom 8. Oktober 1917 mit: „Nach einer Verfügung des schweizerischen Volkswirtschaftsdepartements kann jeder in der ausländischen Grenze von 5 Kilometer wohnenden Familie bewilligt werden, bis zum 1. November 1917 ein Quantum von zusammen höchstens 200 kg frischen Äpfeln und Birnen aus der Schweiz auszuführen. Der Bezug kann in einer oder mehreren Sendungen erfolgen.“ – Und auch das Wetter war Thema in der Zeitung. In der gleichen Ausgabe berichtete nämlich der Alb-Bote über den ersten Schneefall bis ins Rheintal hinunter. (hff)

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