Sechs Mal Gold – das war die Ausbeute der Waldshut-Tiengener Imker bei der Badischen Honigprämierung für das Jahr 2018. Karl Bausch und Wilhelm Dümer, beide aus Waldshut, Wolfgang Mutter aus Dogern, Werner Leber aus Tiengen, Alfred Albiez aus Weilheim-Bürglen und Paul Cigolla aus WT-Gutenburg hatten ihren Honig in der Universität Hohenheim auf seine Qualität hin überprüfen lassen. Das Ergebnis war Gold wert.

Badische Imkertag

Auf dem Badischen Imkertag, der am 13. und 14. April in Konstanz stattgefunden hatte, erhielten die sechs Imker vom Imkerverein Waldshut-Tiengen Goldmedaillen für ihre Produkte, die höchste Auszeichnung, die der Landesverband Badischer Imker zu vergeben hat. Der eingereichte Honig wurde an der Universität Hohenheim analysiert.

Dabei wird unter anderem der Wassergehalt und die Enzymaktivität gemessen, sowie eine mikroskopische Untersuchung der Blütenpollen durchgeführt. Diese strengen Kriterien des deutschen Imkerbundes sollen sicherstellen, dass deutscher Honig reif geerntet, schonend verarbeitet und naturbelassen vertrieben wird. Werner Leber, Vorsitzender des Imkervereins Waldshut-Tiengen und selbst Preisträger, zeigte sich zufrieden: „Dieses Ergebnis beweist einmal mehr, dass in unserer Gegend sehr gute Honige produziert werden. Es zeigt auch, dass wir Imker unseren Honig mit der größten Sorgfalt ernten und behandeln.“

Goldenes Qualitätssiegel

„Ganz wichtig ist es auch“, so Leber weiter, „dass wir im stetigen Wettbewerb mit ausländischem Billighonig die Qualität unserer eigenen heimischen Honige unter Beweis stellen können. An dem goldenen Qualitätssiegel erkennt der Verbraucher sofort, dass es sich bei unserem Honig um ein gesundes natürliches und wohlschmeckendes Produkt von höchster Qualität handelt.“