In der Hauptversammlung der Freien Wähler im Gasthaus „Deli“ Tiengen zog der Vorsitzende Harald Würtenberger eine überaus positive Bilanz zu den Kommunalwahlen am 26. Mai: Bei der Wahl konnten die Freien Wähler beträchtliche Gewinne erzielen. „Mit unserem Wahlprospekt ist uns ein großer Wurf gelungen, wir haben eine tolle Kampagne hingelegt, intensiv und aufwendig, aber letztendlich sehr erfolgreich“, sagte er.

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Die Zahl der Sitze im Gemeinderat kletterte von drei auf fünf. „Wir haben gute Leute in unserer Fraktion, man kann breiter diskutieren, es macht richtig Spaß“, so Würtenberger. Zudem konnten im Rahmen des Wahlkampfes einige neue Mitglieder dazu gewonnen werden.

Lücke bei den Mitgliedsbeiträgen

Durch großzügige Spenden sei es möglich gewesen, die entstandenen Kosten weitgehend aufzufangen. Das bestätigte auch Kassierer Bernd Schindler. Sorgen bereiteten ihm jedoch die Lücken bei den Mitgliedsbeiträgen, „da lassen sich manche zu lange Zeit, ihrer Pflicht nachzukommen“. Bei den Vorstandswahlen gab es einige Änderungen.

Neu gewählt wurden Thomas Hilpert als stellvertretender Vorsitzender, Andreas Weißenberger als Kassierer und Konrad Schönherr als Beisitzer. Einstimmig wiedergewählt wurden der Vorsitzende Harald Würtenberger, Schriftführerin Silvia Schindler und Beisitzerin Adelheid Kummle.

Ehrungen: Harald Würtenberger (rechts) zeichnete drei Mitglieder aus (von links): Martin Jäger (30 Jahre), Marek Pilichiewicz (20) und Alfred Scheuble (30).
Ehrungen: Harald Würtenberger (rechts) zeichnete drei Mitglieder aus (von links): Martin Jäger (30 Jahre), Marek Pilichiewicz (20) und Alfred Scheuble (30). | Bild: Manfred Dinort

Für ihre langjährige Treue wurden sechs Mitglieder geehrt: Martina Schlosser und Marek Pilichiewicz (20 Jahre), Ursula Oberle und Gerd Wilke (25 Jahre) sowie Martin Jäger, Alfred Scheuble und Andreas Granacher (30 Jahre). Ein besonderes Lob hatte Würtenberger für Alfred Scheuble, der 20 Jahre Mitglied im Gemeinderat und Ortsvorsteher von Gurtweil war: „Du warst für mich immer ein großes Vorbild, ohne Dich hätten die Freien Wähler nicht das Gesicht, das sie heute haben.“ Ein großes Lob hatte er auch für die Schriftführerin Silvia Schindler: „Du bist immer dabei, zuverlässig und herzlich, Du bist unsere Blume.“

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Bei der Aussprache beklagte Jürgen Bödeker Mängel bei der Sprachförderung in Schulen und Kindergärten. „80 Prozent unserer Kinder haben einen Migrationshintergrund, da wäre es gut, die Organisation zu vereinheitlichen und die Finanzierung auf neue Beine zu stellen“, sagte er.

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