Seit zehn Jahren ist Hanspeter Schäuble Ortsvorsteher von Indlekofen. Bei den Kommunalwahlen im Mai wird er nicht mehr kandidieren. Das teilte Schäuble bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Adler mit. Stellvertreter Erwin Bächle bedauerte den Entschluss. „In den zehn Jahren haben wir gemeinsam viel erreicht, viel in den Wegebau, in die Halle und das Gemeindehaus investiert“, sagte er. „Auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren, hat es insgesamt doch gut gepasst.“

Das könnte Sie auch interessieren

Zu Gast bei der Versammlung waren Bürgermeister Joachim Baumert und Ehefrau Sabine, die Stadträte Albert Ebner und Armin Arzner sowie die Jagdpächterfamilie Hölzer, die seit 50 Jahren die Jagd in Indlekofen betreibt und auch diesmal wieder das Wild für das Rehessen gespendet hatte. Für einen musikalischen Auftakt sorgte der Musikvereins Aispel-Rohr unter der Leitung von Roland Senn. Seinen Rückblick begann Hanspeter Schäuble mit der Bevölkerungsstatistik. 2018 gingen die Einwohnerzahlen von 372 auf 360 zurück. Es gab keine Geburten, aber 17 Sterbefälle, davon 14 im Seniorenheim.

Arbeiten am Mehrzweckgebäude stehen an

Die Verfügungsmittel wurden zum größten Teil in den Wegebau investiert. Nach Sturmschäden installierte der Baubetriebshof ein neues Geländer an der Fußgängerbrücke über den Haselbach. Auch der Wanderweg vom Wasserfall talabwärts und der Verbindungsweg hoch ins Dorf wurden saniert und die Sitzgruppe am Wasserfallparkplatz erneuert. In der Ortsdurchfahrt müssen die Kanaldeckel neu gesetzt werden, der Auftrag wurde an die Firma Klefenz vergeben. Auch am Mehrzweckgebäude wurden diverse Arbeiten erledigt. Im neuen Jahr sollen die Fassade renoviert und der Speicher ausgebaut werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Investiert wurde auch wieder im Gemeindehaus und in der Halle. Außerdem wurde eine neue Hallen- und Gebührenordnung erlassen. „Wer sich künftig nicht an die Regeln hält, kommt auf die schwarze Liste und bekommt die Halle nicht mehr“, so Schäuble. In den nächsten Monaten wird die Wake-up-Klasse, die im Gemeindehaus untergebracht war, abgezogen. Schäuble: „Das Klassenzimmer steht dann für eine neue Nutzung zur Verfügung“.

Das könnte Sie auch interessieren

Bürgermeister Joachim Baumert berichtete über das Stadtgeschehen. „Für uns sind die Bürgerversammlungen ein wichtiges Forum, um mit den Bürgern den Kontakt zu kommen und Informationen auszutauschen“, sagte er. Recht lebhaft ging es in der Fragerunde zu. Beklagt wurde der zunehmende Verkehr, das schnelle Fahren auf der Ortsdurchfahrt, das Fehlen eines Radweges nach Gurtweil und die schlechte Breitbandversorgung.