Der Vorsitzende Markus Eckert freute sich, auch viele auswärtige Besucher begrüßen zu können, darunter Sängerfreunde aus Bannholz, Krenkingen und dem Schweizer Patenverein Würenlingen. 

Das Programm begann mit Liedern des Männerchors unter der Leitung von Silvia Reichmann mit Barbara Ruch am Klavier. Zum Auftakt erklang das Lied „Sankt Niklas war ein Seemann“. Für teils festliche, teils beschwingte Stimmung sorgten die übrigen Titel, darunter das wehmütig romantische Lied „An jenem Tag“, dann der von Heimatliebe geprägte Titel „Fürstenfeld„, den Hubert Müller und Edi Thoma auf der Gitarre begleiteten, und der bekannte Song der Dorfrocker „Ich glaub‘, mein Glas hat ein Loch“. Immer wieder merkte man dem Publikum an, dass es den Refrain am liebsten selbst mitgesungen hätte.

Dazwischen bedankte sich der Vorsitzende mit einem Blumenstrauß bei der Dirigentin: „Silvia, wir sind von Dir begeistert, mit Dir macht das Singen doppelt Spaß.“ Als Zugabe sangen die Männer einen weiteren Hit der Dorfrocker: „In dem Dorf, wo ich geboren bin“.

Gut informiert zeigte sich der Nikolaus, der den Männern des Oberalpfener Liederkranzes die Leviten las. Trotzdem hatte er für jeden ein Geschenk dabei.
Gut informiert zeigte sich der Nikolaus, der den Männern des Oberalpfener Liederkranzes die Leviten las. Trotzdem hatte er für jeden ein Geschenk dabei. | Bild: Manfred Dinort

Dann war die Bühne frei für das Spiel der Theatergruppe, die mit viel Elan und Witz den Dreiakter „Bis(s) zum Herzinfarkt“ in Szene setzte, ein Stück, in dem sich Graf Dracula persönlich die Ehre gab. Im Mittelpunkt des Geschehens standen drei Freunde (Stefan Wolber, Marvin Senn und Maximillian Rogg), die ihre Frauen (Tanja Hierholzer, Melanie Ebi und Sarah Bickert) ins Kino ausführen wollten, allerdings nicht in den von den Frauen gewünschten Kinohit „Titanic“, sondern in den Horrorstreifen „Draculas Erbe“. Sichtlich geschockt kehren die Frauen mit ihren Männern wieder heim, um dort lauthals ihren Unmut über den gruseligen Film zu bekunden.

Doch dann werden sie abgelenkt: Bei einem Blick aus dem Fenster sieht Mariele den neuen Nachbarn (Julian Wolber), der gerade am Einziehen ist. Neugierig beobachten die Frauen das Treiben und schmachten ihn dabei an. Natürlich sind die Männer darüber nicht begeistert und beschließen im Gegenzug, einen Personal-Trainer (Tim Ebi) zu engagieren.

Als sich dann herausstellt, dass der neue Nachbar ein alter Bekannter ist, bringen die Männer Graf Dracula ins Spiel. Für Sand im Getriebe sorgen Frida (Daniela Moser) und Loretta Baretta (Ann-Kathrin Firtz). Regie in dem kuriosen Dreiakter führten Gisela Bächle und Gerda Wassmer.

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