Tiengen – Neue Mitglieder, ein breites Spektrum an Veranstaltungsangeboten, solide Finanzen und Kontakte zur Jugend im Zuge einer Kooperation mit dem Hochrhein-Gymnasium Waldshut (HGW) – die Goethe-Gesellschaft Hochrhein steht gut da und zeigt jetzt auch mit einem neuen Logo, dass sie die Zukunft fest im Visier hat.

"Sie sind ein Verein mit einem modernen, frischen Anstrich" brachte es Oberbürgermeister Philipp Frank auf den Punkt und versprach, die Gesellschaft im Rahmen der Möglichkeiten der Stadt zu unterstützen. Das neue Logo, ein kreativ gestaltetes, mehrdeutiges G, stellte Tobias Thomann von der Agentur "Kommunikation & Design" vor. Das Logo wird nochmals ausführlich in einer separaten Veranstaltung präsentiert.

Auf 13 erfolgreiche Veranstaltungen in den vergangenen 12 Monaten, unter anderem Vorträge, Konzerte, Theaterbesuche, Reisen und Filmangebote, konnte zurückgeblickt werden. Zu den kommenden Veranstaltungen gehört im Juni ein literarischer Tagesausflug nach Zürich und im August eine Fahrt zur Aufführung von "Carmen" bei den Bregenzer Festspielen.

Besonderen Stellenwert hat als regelmäßige Veranstaltung und eine der Plattformen für die Kooperation mit dem HGW, das monatlich stattfindende Goethe-Café im Waldshuter Café Stellwerk unter der Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden Sabine Guthknecht. Eingebettet war die Hauptversammlung in Kultur: Unter dem Motto "Goethe und Jazz" wurde zum Auftakt eine Collage von Musik und Wort geboten. Die Band "Circle of Five", die demnächst beim Bundeswettbewerb "Jugend jazzt" an den Start geht, gab ein Mini-Konzert und spielte im Wechsel mit Goethe-Rezitationen von Kerstin Simon und Daniel Leers.