Der Verein Pro Freibad hat Unterschriften gesammelt, um den vom Gemeinderat gefassten Beschluss zur Schließung des Waldshuter Freibads rückgängig zu machen. Am 14. Juni hatte die Bürgerinitiative laut Auskunft der Stadtverwaltung insgesamt 5 751 Unterschriften eingereicht. Das Bürgerbegehren richtet sich gegen den Beschluss des Gemeinderats vom 19. März, das Freibad Waldshut nach Fertigstellung der Sanierung des Freibades Tiengen zu schließen.

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Nach Überprüfung der Listen seien 4 908 gültige Unterschriften übrig geblieben, so die Stadtverwaltung in einer Mitteilung vom Mittwoch. Damit liegen weit mehr Unterschriften vor als nach dem Quorum gemäß Gemeindeordnung (rund 1 300 Unterschriften oder sieben Prozent der Stimmberechtigten).

Die Stadtverwaltung: "Der häufigste Grund für die Ungültigkeit von Unterschriften war die mehrmalige Abgabe der Unterschrift, neben der unberechtigten Stimmabgabe und dem Fehlen eines Wohnsitzes in Waldshut-Tiengen. Im nächsten Schritt wird der Gemeinderat am 23. Juli 2018 formell über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens entscheiden und gegebenenfalls einen Termin für einen Bürgerentscheid festsetzen. Der Bürgerentscheid würde dann voraussichtlich im Oktober stattfinden, da die Verwaltung Zeit für dessen Vorbereitung benötigt."