„Wir nehmen Fundtiere an“, sagte der Vorsitzende des Tierschutzvereins Joachim Preiser bei der Mitgliederversammlung im Tierheim im Steinatal. Das Gerücht, dass keine Fundtiere aufgenommen werden, halte sich hartnäckig. „Es ist so, dass wir mit einigen Städten und Gemeinden mit Verträgen kooperieren, einige Gemeinden aber nicht mit dem Tierheim zusammenarbeiten wollen“, erklärte der Vorsitzende. Fundiere seien eigentlich Sache der Gemeinde, die diese Aufgabe aber delegieren könne.

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Immer wieder fänden die Mitglieder auch Tiere vor den Toren des Tierheims, die von ihren Besitzern abgegeben worden seien. 2018 hätten sie 22 Hunde, 175 Katzen und 59 Kleintiere vermittelt. Fundtiere hätten sie 123 bekommen, darunter 89 Katzen, 16 Kaninchen, sechs Mäuse, vier Hunde, drei Schildkröten, zwei Frettchen, zwei Vögel und einen Hamster. Abgegeben hätten sie 89 Tiere. Vom Veterinäramt wiederum hätten sie neun Hunde, neun Fische, fünf Katzen, vier Papageien, zwei Frettchen und zwei Hamster bekommen.

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Immer auf der Suche seien sie nach Helfern für Informationsveranstaltungen, Besuche mit Tieren im Altersheim oder Ähnliches. Da sie außerdem eine aktive und große Jugendgruppe hätten, suchten sie noch nach einer Leitung für eine zweite Jugendgruppe. „Wir stecken unsere ganze Kraft in das Tierheim, das in einem renovierungsbedürftigen Zustand ist“, erklärte Preiser, „daneben nehmen wir an Hausräumungen teil und gehen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz nach“, sagte Preiser. Präsent seien sie auch beim Fez und ein Tag der offenen Tür im September sei wieder geplant. Beliebt seien auch die Praktikumsplätze im Tierheim. Daneben würden auch Sozialstunden angeboten, sagte der Vorsitzende.