Ein Konzert aus der Reihe „Junge Klassik“ findet am Sonntag, 2. Juni, um 17 Uhr in der Stadthalle in Waldshut statt. Damit ist das städtische Kulturamt Waldshut-Tiengen dem Wunsch vieler Abonnenten nach einem Konzert mit zeitgenössischen Komponisten oder in einer anderen Form entgegengekommen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt „Junge Klassik“ von der preisgekrönten Cellistin Natalia Dauer aus Bad Säckingen, die zusammen mit dem Young Eurasians Soloists das Konzert bestreiten wird.

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„Natalia Dauer ist extrem engagiert und euphorisch, sie wird die Halle füllen, sie hat ein tolles Orchester. Sie macht mit ihren Konzerten Furore“, schwärmt Kulturamtsleiterin Kerstin Simon. „Junge Klassik soll für junge Leute sein“, erklärt Dauer. „Mir ist es wichtig, junge Talente am Hochrhein zu fördern und ihnen die Zukunft zu sichern“, ergänzt sie.

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Sie sei der Stiftung der Volksbank sehr dankbar, weil diese junge Talente entdecke und unterstütze. „Ich selbst habe mit drei Jahren in einem Konzert eine Cellistin spielen hören und habe gesagt, das Instrument will ich spielen. Zu meinem sechsten Geburtstag habe ich dann Unterrichtsstunden in Cello bekommen“, erzählt die Musikerin. Durch Zufall sei sie 2007 zu Professor Ivan Monighetti an der Musikhochschule in Basel gekommen. „In Waldshut wollte ich schon immer spielen, da sind größere Dimensionen und ein anderes Publikum, man kann Grenzen überschreiten“, sagt Dauer. Mit ihrer Musik wolle sie das Publikum ansprechen und begeistern.

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„Wir haben ein festes Publikum, wir bauen fest darauf, dass sie zu diesem Konzert kommen. Ich bin mir sicher, das wird gigantisch“, sagt Simon. Sie freue sich darauf, in der Stadthalle auf einer großen Bühne spielen zu dürfen, fährt Dauer fort. „Schön wäre es, die ‚Junge Klassik‘ in Waldshut fest zu etablieren“, ergänzt die Künstlerin. Vielleicht könne man ein Ensemble gründen. „Die Leute sollen uns unterstützen, weil wir die junge Generation sind, wir brauchen das Publikum“, so Dauer. „Der Job des Musikers ist es, Kultur zu erhalten, Kultur ist wichtig für die Gesellschaft, wir sind die Zukunft.“