Der komplette Vorstand neu gewählt wurde bei der Hauptversammlung der Freien Wähler Waldshut-Tiengen. Harald Würtenberger wurde in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Wiedergewählt als stellvertretender Vorsitzender wurde Markus Rimmele. Das Amt als Kassierer wurde von Bernd Schindler übernommen. Schriftführerin bleibt Sylvia Schindler. Das Amt des 1. und 2. Beisitzers übernahmen Adelheid Kummle und Alfred Scheuble, der das Amt bereits davor inne gehabt hatte.

Die Arbeit im Gemeinderat könne sich sehen lassen, hob Vorsitzender Harald Würtenberger in seinem Rückblick hervor. Die Freien Wähler hätten als drittstärkste Fraktion stets auf Augenhöhe mit den anderen Fraktionen zusammen gearbeitet, so der Stadtrat und Fraktionssprecher. Momentan gebe es viele Themen in der Stadt, die angegangen werden müssten. Brandschutz, Stadthalle, Schwimmbäder seien einige davon. Das werde teuer. Er sei aber überzeugt, dass der Haushaltsplan zu stemmen sei.

Im Kreistag wiederum stehe das Thema Autobahn im Fokus. „Es muss etwas getan werden, Waldshut erstickt im Verkehr“, erklärte Würtenberger. Viele Unternehmen hätten sich nach der Baustellenpanne der Bahn auf der Rheintalstrecke, als viele Züge ausgefallen seien, für den Umstieg auf die Straße besonnen und seien auch dabei geblieben. Ziel sei, sich jetzt möglichst schnell auf eine Autobahntrasse zu verständigen, die dann umgesetzt werden könnte. Er sprach auch den Bau der zweiten Rheinbrücke in Waldshut an. Allerdings brauche man dazu den Konsens mit der Schweiz. Auch bei dem aktuellen Thema der Spitäler Hochrhein GmbH, zu der die beiden Krankenhäuser Waldshut und Bad Säckingen gehören, hoffe er auf eine schnelle Entscheidung. Das Personal müsse wissen, wie es weitergehe. Er hoffe auf eine Lösung bis Ende des Jahres.

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