Waldshut-Tiengen Forum Lebens(t)räume in der Justus-Liebig-Schule zeigt neue Formen des Zusammenlebens

Das Forum Lebens(t)räume macht am 20. und 21. April die generationengerechte Stadt zum Thema. Zudem gibt es Referate, Info-Stände und eine Diskussionsrunde zu neuen Formen des Zusammenlebens.

Was schon da ist, was kommen wird und muss, um Waldshut-Tiengen und die Gemeinden des Landkreises fit für die Zukunft zu machen, darauf gibt das Forum "Lebens(t)räume – Gemeinwohl gestalten" in der Justus-von-Liebig Schule Antworten und Anregungen.

Städte und Kommunen müssen auf verändernde Familienstrukturen und eine immer älter werdende Gesellschaft reagieren und Initiativen, die aus der Bevölkerung heraus entstehen – Beispiel Nachbarschaftshilfen – unterstützen und zur Schaffung eines Netzwerks, koordinieren.

Thomas Klie aus Freiburg, der bei Altenberichten der Bundesregierung mitgewirkt hat, wird zur Eröffnung des Forums von der "sorgenden Gesellschaft" sprechen. Neben den Themen neue Wohnformen und Nachbarschaftshilfe steht die generationengerechte Stadt im Mittelpunkt des Forums.

Das Referat dazu wird Joachim Bettinger von der Genossenschaft Oekogeno Freiburg halten. Er wird auch auf das in Tiengen entstehende Kleinquartier "Am Kaltenbach" eingehen, wo Oekogeno ein inklusives Mehrgenerationen-Wohnprojekt umsetzen wird.

Attraktiver und bezahlbarer Wohnraum, in dem sich Jung und Alt wohlfühlen und begegnen, ist nach Aussage von Waldshut-Tiengens Bürgermeister Joachim Baumert, Kernaufgabe einer generationengerechten Stadt. Bereits vor über zehn Jahren hat sich Waldshut-Tiengen laut Margrit Ulrich, Leiterin des Stadtplanungsamtes, in diesem Sinn auf den Weg gemacht.

Als Beispiele für ein neues Miteinander nennt sie die entstandenen Mehrgenerationenplätze in Waldshut und Tiengen und das Freilassen eines zentralen, noch zu gestaltenden Kernplatzes in der Bergstadt. Weiterhin das gemeinschaftliche Wohnprojekt des Vereins "Wohnvision am Hochrhein" in der Waldshuter Gartenstraße, das bei dem Forum vorgestellt wird.

Dieses Bauprojekt wurde von der Stadt begleitet und könnte laut Erik Böffgen, Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes, Vorbild für andere private Grundstückseigentümer sein. Böffgen fasst am Ende des Forums die parallel laufenden Vorträge zu den drei Themen zusammen und moderiert die anschließende Frage- und Diskussionsrunde.

Das Forum

  • Veranstaltungsort: Justus-von-Liebig Schule Waldshut.
  • Veranstalter: Stadt Waldshut-Tiengen, Landkreis Waldshut und "Wohnvision am Hochrhein".
  • Freitag, 20. April, 18 Uhr: Eröffnung Infobörse, 19.30 Uhr: Grußworte Landrat Martin Kistler und Oberbürgermeister Philipp Frank und Eröffnungsvortrag von Thomas Klie.
  • Samstag, 21. April, 9 Uhr: Eröffnung Infobörse. 10 Uhr: Grußwort Thomas Gehr (Leiter Liebig-Schule) und Beginn der drei zeitlich parallelen Referate zu den Themen neue Wohnformen, Nachbarschaftshilfe und generationengerechte Stadt, 12 Uhr: Zusammenfassung der Referate, Diskussionsrunde und Ausblick.
  • Infobörse mit diesen Ständen: Arbeiterwohlfahrt, Bürgergemeinschaft Küssaberg, Caritas, Diakonie, DRK Waldshut, Faz Hochrhein, Jung und Alt-Attraktives Dorfleben Mauchen, Kreisseniorenrat, Nachbarschaftshilfe Albbruck, Oekogeno, Pflegestützpunkt Landkreis Waldshut und Wohnungsbaugenossenschaften aus Waldshut-Tiengen.

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