Tiengen – Ein Profi aus der Region ist jedes Jahr beim Kinder-für-Kinder-Kollektenkonzert des Kiwanis-Club Waldshut-Tiengen mit dabei und ergänzt die Auftritte von Orchestern und Chören hiesiger Schulen. Zum Abschluss des Konzerts stehen alle Mitwirkenden im Altarraum und singen gemeinsam. Max Mutzke und Anne Czichowsky haben schon mitgewirkt, dieses Jahr ist es der Tiengener Florian Boger (23), der ohne jede Gage auftreten wird. Ende 2014 hat er bei der Gesangscasting-Show "The Voice of Germany" für Furore gesorgt. Im Finale war er zwar nicht, aber er ist der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden und hat unzählige Fans gewonnen.

Das Konzert findet am heutigen Dienstag um 19 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Tiengen statt. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte zugunsten notleidender Kinder in der Gegend. Veranstalter ist der Kiwanis-Club Waldshut-Tiengen. Neben Florian Boger treten die Bläserklassen 5 und 6 sowie die Bläserphilharmonie des Klettgau Gymnasiums Tiengen sowie der Chor und das Orchester der Grundschule Oberlauchringen auf.

"Konzerte sind eine gute Sache"

Florian Boger spricht über seinen Auftritt beim heutigen Kinder-für-Kinder-Konzert in der Pfarrkirche in Tiengen.

Herr Boger, kennen Sie die Kinder-für-Kinder-Konzerte des Kiwanis-Clubs?

Ich habe selbst noch nie eines besucht, aber ich weiß, dass sie eine gute Sache sind und in einer Kirche aufzutreten, ist immer etwas Besonderes. Ich habe deshalb sofort ja gesagt, als das Kiwanis-Projektteam mich gefragt hat.

Was werden Sie singen?

Vier deutschsprachige Songs, alle Eigenkompositionen wie zum Beispiel "Die Musik" oder "Heimweh", ein ruhigerer Song mit einem nachdenklichen Text. Robin Leute an der Gitarre und vielleicht noch weitere Mitglieder meiner neuen Band werden mich begleiten. Deutscher Pop auf Singer-Songwriter-Basis ist meine Musikrichtung.

Denken Sie noch ab und zu an Ihre Zeit bei "The Voice of Germany"?

Das ist schon ziemlich weit weg, aber seitdem ist die Musik fester Bestandteil meines Lebens. Mitte Mai treten wir in der zweiten Runde bei einem Contest in Stuttgart an und am 25. Juni spiele ich mit der Band wieder im Waldshuter Café Stellwerk. Mein Studium in Würzburg, Sonderpädagogik auf Lehramt, vernachlässige ich deshalb aber nicht. Es ist gut, wie es läuft. (ufr)